Laut reden stärkt die Bande

Die Politische Gemeinde Fischingen lud zum Neujahrsapéro in der Sonnenhof-Turnhalle. Zahlreich folgten die Einwohner dieser Einladung.

Bettina Bellmont
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In einem familiären Rahmen feierten die Einwohnerinnen und Einwohner von Fischingen das neue Jahr. (Bild: bb.)

In einem familiären Rahmen feierten die Einwohnerinnen und Einwohner von Fischingen das neue Jahr. (Bild: bb.)

Fischingen. «Frohes neues Jahr» und «Alles Gute» hört man am ersten Tag des neuen Jahres des Öfteren. So tönte es auch am Donnerstag aus dem Stimmengewirr in der Sonnenhof-Turnhalle in Dussnang-Oberwangen. Gläser klirrten und Glückwünsche wurden verteilt. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Fischingen nutzten die familiäre Stimmung, um Bekanntschaften zu kräftigen und neue Beziehungen zu knüpfen. Denn auch die Neuzuzüger waren zu diesem Anlass eingeladen.

Das Kapital pflegen

Die Metallharmonie Oberwangen-Dussnang spielte während des Apéros auf – die regen Unterhaltungen mussten daher etwas lauter als gewöhnlich geführt werden. Die Gemeinde Fischingen könne sich einer langen Geschichte erfreuen, begann Bernhard Kohler, Gemeindeammann von Fischingen, seine Ansprache. «Wir müssen Sorge tragen zu unseren Einrichtungen, den Arbeitsplätzen, den Wälder, zum Wasser und der schönen Infrastruktur. All das ist unser Kapital.

» Bernhard Kohler liess seinen Blick auch zurück ins vergangene Jahr schweifen.

Trotz Wirtschaftskrise dürfe die Gemeinde Fischingen recht zufrieden sein, erklärte er. Dank Sparwille und auch dank des Finanzausgleiches habe man neben den Investitionen in das Gemeindehaus, die Abwasserversorgung, in Strassen und Brücken die Steuern senken können.

Und wenn man den Wirtschaftsanalysten Glauben schenken könne, dann werde man im nächsten Jahr ein Lichtblick sehen können, schloss er.

Keine Vorsätze nehmen

Die Gäste nutzten die Gelegenheit der Unterhaltung ausgelassen. So etwa Anneliese Schauberger aus Dussnang. Sie besucht den Apéro, um alte Bekanntschaften zu festigen.

Sie möchte die Beziehungen zu den Mitmenschen mehr pflegen, damit «es auf dieser Welt wieder friedlicher wird». Zum ersten Mal ist Bettina Senn an einer Neujahrsbegrüssung. «Ich will mehr zu Fuss gehen, anstatt mit dem Auto», erzählt sie von ihrem Vorsatz. Den Vorsatz, sich gar keine Vorsätze zu nehmen, ist Jürg Beeler aus Fischingen wichtig. Er ist mit seiner Frau Heidi Beeler gekommen, damit Sohn Simon sich als Neu- oder Wiederhinzuzüger einleben kann.

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