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Laufen und feiern können sie

Während der nachmittägliche Sonnentalerlauf jährlich stattfindet, kommt man nur alle zwei oder drei Jahre in den Genuss eines mehrtägigen Festes. Ob bei Hip-Hop oder Jodel, die Sonnentaler zeigten sich in Festlaune.
Christoph Heer
Die Aerobicgruppe Oberbüren auf der Bühne des Sonnentalerfestes. Ohne Zugabe durften sie das Zelt nicht verlassen. (Bild: che.)

Die Aerobicgruppe Oberbüren auf der Bühne des Sonnentalerfestes. Ohne Zugabe durften sie das Zelt nicht verlassen. (Bild: che.)

SONNENTAL. Drei Jahre sind es her seit dem letzten mehrtägigen Sonnentalerfest. Der 25. Geburtstag des Sportclubs Sonnental war im Sommer 2009 in einem dreitägigen Fest gefeiert worden. An die dreitägige Sause von damals konnte man nicht anknüpfen, aber für ein zweitägiges, stimmungsvolles Fest, organisiert vom Sportclub und der Dorfkorporation, wurde alles unternommen. Um es gleich vorwegzunehmen: Es war eine Riesengaudi. Natürlich fand zuerst – am Nachmittag und noch bei guten Wetterbedingungen – der Sonnentalerlauf statt. Dabei rannten, sprinteten und walkten wiederum mehr als 140 Teilnehmer um Ruhm und Ehre. Einer der Läufer war der elfjährige Janik Eugster aus Gossau. Er gewann seine Kategorie; diese legte eine Strecke von über 2,5 Kilometern zurück. «Ich wollte unbedingt gewinnen, darum habe ich vorher fleissig trainiert», sagt er stolz. Zufrieden war auch sein gleichaltriger Cousin, Marc Frischknecht, aus Sonnental. «Ich wurde Dritter, das ist nicht schlecht. Aber nächstes Jahr gewinne ich hoffentlich», sagt er.

Nie zu müde für die Party

Die zwei Nachwuchssportler gaben nicht nur auf der Laufstrecke Vollgas. Auch am Abend im Festzelt waren sie an der Partyfront anzutreffen. Vor der Bühne verfolgten sie gespannt das Abendprogramm, klatschten, wippten und jubelten kräftig mit in der Stimmungswelle.

Einen ganz grossen Applaus verdiente sich indes der zwölfjährige, einheimische Nando Schönenberger. Er fand eine Hunderternote und gab sie bei OK-Präsidenten Göpf Auerbach ab. «Ich habe schon daran gedacht, wie es wäre, wenn ich das Geld einfach behalten würde, aber das wäre nicht fair gegenüber dem rechtmässigen Besitzer.» Göpf Auerbach war es, der durch das abendliche Programm führte. Gekonnt informierte er die Besucher im vollen Zelt über die verschiedenen Auftritte, sieben an der Zahl.

Hip-Hop, Jodel und Aerobic

Das reichhaltige Abendprogramm konnte sich sehen lassen. Die Musikschule Thurland, die Hip-Hopper aus Niederwil, die Schule Sonnental, der Jodlerclub Älpli, die Aerobicgruppe Oberbüren, Vivienne Kostezer (Gesang) und die Dunnschtig Frauen (tanzende Turnerinnen) aus Sonnental sorgten für das grosse Feuerwerk auf der Bühne.

Für Marlis Tobler aus Oberbüren ist der Besuch dieses Festes ein Muss. «Man spürt richtiggehend den Zusammenhalt der Dorfbewohner. Wäre das nicht so, würde dieses Fest nur halb so gut sein, und weil es so gut ist, werde ich an beiden Tagen mitfeiern», lacht sie. Der Sonntag stand zuerst im Zeichen des ökumenischen Gottesdienstes. Nach dem Apéro für die Dorfbewohner und der Mittagspause ging es weiter mit dem Plauschparcours für die ganze Familie. Mit viel Spiel und Spass ging die Zeit viel zu schnell vorüber. Das Partybarometer hat mehrmals die Skala von gut bis sehr gut überschritten.

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