Langer Winter wirkte sich aus

JONSCHWIL. Der lange Winter hat sich auf die Abrechnung des Winterdienstes in der Gemeinde Jonschwil ausgewirkt. Die ersten Einsätze erfolgten bereits mit den ersten Schneefällen Ende Oktober.

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JONSCHWIL. Der lange Winter hat sich auf die Abrechnung des Winterdienstes in der Gemeinde Jonschwil ausgewirkt. Die ersten Einsätze erfolgten bereits mit den ersten Schneefällen Ende Oktober. Deshalb wurde das Winterdienst-Budget, das üblich 45 000 Franken beträgt, vorsorglich auf 75 000 Franken angehoben. Es habe sich gezeigt, dass dies angesichts des ausserordentlich langen Winters mit den vielen Schneefallperioden auch nötig war, teilt der Gemeinderat mit.

Nebst den zwei gemeindeeigenen Fahrzeugen, die mit Salz-streuern ausgerüstet sind und von beiden Mitarbeitern des Bauamtes gefahren werden, sind sechs Winterdienst-Fahrer für die Gemeinde im Einsatz. Insgesamt wurden diesen im letzten Winter 69 948 Franken an Entschädigungen ausbezahlt. Im Vergleich dazu sei der Winter 2011/12 mit 37 420 Franken geradezu bescheiden gewesen, schreibt der Gemeinderat.

Das Salz für den Winterdienst in der Gemeinde Jonschwil wird in einem Silo mit einem Fassungsvermögen von rund 25 Tonnen gelagert. In einem normalen Winter wird dieses Volumen etwa anderthalb mal umgesetzt. Letzten Winter wurde der Silo etwa dreimal gefüllt beziehungsweise umgesetzt. Für den Salzeinkauf musste die Gemeinde insgesamt 10 793 Franken aufwenden. (pd)