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Langer Weg zur «Notwendigkeit»

Was lange währt, wird endlich gut: Die Sanierung der Kreuzung Magdenau ist im Bau. Bis im Frühherbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Exakt vor zehn Jahren hatte die Bürgerschaft ein ähnliches Projekt abgelehnt.
Andrea Häusler
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Kreuzung beim Kloster Magdenau dürften sich bis nach den Sommerferien hinziehen. (Bild: Andrea Häusler)

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Kreuzung beim Kloster Magdenau dürften sich bis nach den Sommerferien hinziehen. (Bild: Andrea Häusler)

MAGDENAU. «Die Erneuerung der Kreuzung ist Teil unseres langfristigen Strassensanierungsplans und notwendig.» Die Feststellung stammt von Degersheims ehemaligem Gemeindepräsidenten Reto Gnägi. Geäussert hatte er sie an der Bürgerversammlung des Jahres 2006. Nachdem der Sanierungskredit über 630 000 Franken von den Stimmberechtigten abgelehnt worden war; vor allem aus Kostengründen und wegen der mangelnden Verkehrssicherheit für die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Magdenau.

Schutz des Langsamverkehrs

Heute, zehn Jahre später, sind die Voraussetzungen anders. «Im Schulhaus Magdenau wird nicht mehr unterrichtet und das neue Projekt ist wesentlich günstiger», sagt Gemeindepräsidentin Monika Scherrer. Obwohl es tatsächlich auf den Plänen von damals basiere und der gleiche Ingenieur dafür verantwortlich sei. Was Scherrers Vorgänger vor zehn Jahren festgestellt hatte, wiederholt die Gemeindepräsidentin mit Nachdruck: Der Umbau der Kreuzung ist dringend nötig. Nicht nur wegen des ausgewiesenen Sanierungsbedarfs der Werkleitungen. «Die Bubentalstrasse hat nach der Anhebung der Hocheinfahrt des Klosters an Bedeutung gewonnen: Das Verkehrsaufkommen ist grösser geworden.» Entsprechend wichtig seien die Verbesserung der Übersicht auf der Kreuzung sowie der Schutz der Fussgänger und des Langsamverkehrs in deren Einzugsbereich. «Heute», sagt Monika Scherrer, «treten Besucher, die das Kloster verlassen, fast übergangslos auf die Strasse.»

Genehmigt und aufgelegt

Degersheims Stimmberechtigte haben der Kreuzungssanierung an der Bürgerversammlung vom März mit dem Budget 2016 zugestimmt. Im Gegensatz zum Projekt von 2006 liegen die Kosten unter der 500 000-Franken-Grenze: Ein Antrag zuhanden der Bürgerschaft war somit nicht nötig. Der Gemeinderat hatte die Sanierungsprojekte «Kreuzung Magdenau» und «Eichstrasse im Abschnitt Kreuzung Magdenau bis Kurve Sägerei» (beides Gemeindestrassen 1. Klasse) Ende März genehmigt. Diese hatten, mit dem Teilstrassenplan und dem Landerwerbsplan – für die Umsetzung der Sanierung musste Land vom Kloster dazugekauft werden –, im Rahmen des Einspracheverfahrens bis zum 24. April öffentlich aufgelegen.

Weitere Sanierungen

Die Kreuzung Magdenau/Eichstrasse ist im Strassensanierungsprogramm 2015–2019 der Gemeinde enthalten und somit vom Amt für Gemeinden genehmigt. Aufgrund dieses Sanierungsprogrammes sollen in diesem Jahr – ausser dem genannten, begonnenen Bauvorhaben – auch folgende Strassenprojekte ausgeführt werden: Fuchsacker–Obergampenstrasse, Hintere Feldstrasse, Amselstrasse, Bühlstrasse (3. Etappe) und Hörenstrasse (2. Etappe).

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