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Lange genug die Nerven bewahrt

Der FC Bazenheid realisiert im achten Spiel den achten Sieg, tut sich beim 3:1 in Herisau aber lange schwer.
Beat Lanzendorfer
Der FC Bazenheid (rot) steht unangefochten an der Tabellenspitze in der 2. Liga, Gruppe 2. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Bazenheid (rot) steht unangefochten an der Tabellenspitze in der 2. Liga, Gruppe 2. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Bruch kam nach neun Minuten. Bis dahin waren die Alttoggenburger dominant und schnürten den Gastgeber in dessen Platzhälfte ein. Dann prallte Christoph Gebert unglücklich mit dem Herisauer Torhüter zusammen. Während der Bazenheider Captain trotz Platzwunde weiterspielen konnte, musste Pascal Grubenmann mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung ersetzt werden. Weil Herisau keinen Ersatztorhüter hatte, hütete fortan Feldspieler Looser das Tor. Sieben Minuten dauerte der Unterbruch für die Erstversorgung der Verletzten, dann wurde wieder Fussball gespielt. Und wie. Nur eine Minute nach der Pause lag Herisau nach einem Flachschuss von Florian Höhener mit 1:0 in Führung. Was Bazenheid in der Folge bot, gehört nicht in das Prädikat «Hohe Kunst». Viele Fehlpässe und falsche Entscheidungen in der Vorwärtsbewegung prägten das Bild und verhinderten einen vernünftigen Spielfluss. Nichtsdestotrotz kehrten die Bazenheider die Partie bis zum Ende in einen 3:1-Auswärtserfolg.

Cakir leitet die Wende ein

Das auch deshalb, weil es in der Pause, laut Aussagen von Trainer Heris Stefanachi, in der Kabine ziemlich laut geworden ist. Die Ansprache zeigte Wirkung. Vier Minuten nach Wiederbeginn verwandelte Tolga Cakir einen direkten Freistoss aus spitzem Winkel zum 1:1.

Das Heimteam steckte den Gegentreffer aber relativ gut weg und wusste nach 65 Minuten gar das 2:1 zu erzielen. Doch weil nach Ansicht des Linienrichters dem Treffer eine Abseitsstellung vorausging, wurde der Treffer aberkannt. In einer anderen Szene, die nach einem Eckball auf der anderen Seite zum 2:1 durch Armend Musliji führte, hatten die Gastgeber vehement Abstoss gefordert. Doch diesmal anerkannte das Schiedsrichtertrio das Tor. Den Schlusspunkt setzte Argetim Beluli mit dem 3:1 in der Nachspielzeit.

FC Bazenheid: Bernet; Dilsiz, Früh, Läng, Farkas; Mlinaric (78. Musliji), Luis (88. Györky), Gebert, Ledergerber (60. Beluli), Düring, Cakir.

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