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Landi Wil prüft Neubau in Gloten und lässt sich die Option Bronschhofen offen

Damit hat keiner mehr gerechnet: Die Landi Wil realisiert ihren Neubau möglicherweise doch nicht in Bronschhofen. Der Grund: Die Landi konnte eine Gewerbeparzelle in Gloten zwischen Sirnach und Wil nahe dem künftigen Autobahnanschluss Wil West erwerben.
Hans Suter
Zwischen Wiler- und Dreibrunnenstrasse südlich der A1 hat der LV St.Gallen Bauland erworben für ein mögliches Neubauprojekt der Landi Wil. (Bild: Hans Suter)

Zwischen Wiler- und Dreibrunnenstrasse südlich der A1 hat der LV St.Gallen Bauland erworben für ein mögliches Neubauprojekt der Landi Wil. (Bild: Hans Suter)

Die Landi Thur AG führt Läden in Wil, Zuzwil und Niederglatt und gehört zum Landverband (LV) St. Gallen. In den vergangenen Jahren wurde viel in die Modernisierung der Läden investiert. In Zuzwil wurde ein kompletter Neubau und in Niederglatt ein umfassender Um- und Ausbau realisiert. Nur in Wil hat sich noch nichts getan. Das soll sich aber schon bald ändern.

Lange durch Einsprachen blockiert

Klar ist, dass die hinter der «Ilge» gelegene Landi das Stadtzentrum verlassen wird. Unklar ist, ob der Neubau in Bronschhofen oder in Gloten realisiert wird. Dies entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Das Neubauprojekt im geplanten Gebäudekomplex G-Werk im Gewerbegebiet Gebenloostrasse beim AMP Bronschhofen war lange Zeit durch Einsprachen wegen mangelnder Zonenkonformität blockiert. Nun liegt das bereinigte und bewilligungsfähige Bauprojekt öffentlich auf.

Neue Chance eröffnet

Während der langen Verfahrensdauer hat sich dem LV St. Gallen aber eine neue Chance eröffnet. Im Dreieck Wiler-/Dreibrunnenstrasse-Autobahn A1 im zu Sirnach gehörenden Weiler Gloten konnte der LV St. Gallen brutto 17000 Quadratmeter Gewerbebauland erwerben. Dieses hatte zuvor die Fenaco reserviert, die von der einst geplanten Expansion nach Gloten aber Abstand nahm und diesen Schritt nun dem LV St. Gallen ermöglicht. Peter Bruhin, Gesamtleiter des Landverbands St. Gallen, sieht die Landi damit in der komfortablen Situation, zwischen zwei guten Standorten auswählen zu können.

Wil West spricht für den den Standort Gloten

Peter Bruhin (Bild: pd)

Peter Bruhin (Bild: pd)

Welchen Standort bevorzugt Peter Bruhin? «Wir haben uns immer für Gloten interessiert», sagt er: «Der geplante Autobahnanschluss Wil West macht Gloten für uns interessanter.» Bruhin schliesst aber nicht aus, künftig beide Standorte zu betreiben.
Auch in Gloten seien einige Hürden zu nehmen. So sei das Bauland mit einer Gestaltungsplanpflicht versehen, was natürlich mit Unwägbarkeiten verbunden sein könne. Denn die Gemeinde Sirnach könne Auflagen zur Ausgestaltung und Nutzung dieser Parzelle machen. «Wir klären zurzeit die Details ab, um Klarheit über die Auflagen und damit verbundenen Kosten zu erhalten. Sobald die Daten vorlägen, werde definitiv entschieden.

Öffnung hat sich gelohnt

Die Landi gehört den Bauern und führte in der Vergangenheit vor allem Artikel für den bäuerlichen Bedarf. Seit sich die Landi vor Jahren dem Detailhandel geöffnet hat, nimmt die nichtbäuerliche Kundschaft massiv zu. «Dieser Entscheid war sehr wichtig für die Entwicklung der Landi», sagt Bruhin rückblickend.

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