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Landi verlässt Wil: Neubau in Gloten bei Wil West statt in Bronschhofen

Die Landi Thur AG konnte trotz vorübergehender Schliessung ihres Ladens in Niederglatt den Umsatz halten. Der dortige Ladenumbau zählt denn auch zu den wichtigsten Eckpunkten im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Philipp Stutz
Die Landi Niederglatt wurde erneuert und blieb während des viermonatigen Umbaus geschlossen. (Bilder: Philipp Stutz)

Die Landi Niederglatt wurde erneuert und blieb während des viermonatigen Umbaus geschlossen. (Bilder: Philipp Stutz)

216 Aktionäre trafen sich zur 14. Generalversammlung im Flawiler Lindensaal. Das grösste Ereignis im vergangenen Jahr war der Neubau der Landi Niederglatt. Nachdem offensichtlich wurde, dass nur ein Totalumbau Sinn macht, blieb der Laden vom 16. Juli bis 8. November geschlossen. Der Verwaltungsrat hofft, dass mit dieser Investition auch künftig erfreuliche Umsätze erzielt werden können.

Neubau in Gloten, nicht in Bronschhofen

Überraschend realisiert die Landi Thur AG ihren Neubau nicht wie vorgesehen in Bronschhofen, sondern in Gloten. Dort, zwischen Sirnach und Wil, konnte der LV St. Gallen eine Landparzelle erwerben. Darauf hat der LV entschieden, anstelle von zwei mittleren Landi in Bronschhofen und Gloten eine grosse Landi mit Tankstelle und Shop als Ersatz für die Landi Wil zu bauen, die sich noch immer im Stadtzentrum befindet. «Die Planungen haben begonnen», sagte Geschäftsführer Ueli Kellenberger an der GV. Aber es sei unmöglich, einen Terminplan zu nennen, weil erfahrungsgemäss Bauvorhaben in dieser Grösse einige Hürden zu überwinden hätten. Ein Votant regte an, auf Nachhaltigkeit zu achten und ein mindestens zweigeschossiges Gebäude zu errichten. Diesem Anliegen werde Rechnung getragen, versprach Kellenberger.
Auch in der Landi Zuzwil sind Anpassungen vorgesehen. So entspricht der grosse Eingangsbereich nicht mehr heutigen Bedürfnissen. Leider sei auch Diebstahl ein Thema, sagte Kellenberger. Der Grünbereich soll auf nur noch einer Fläche präsentiert werden. Geplant ist weiter, im Herbst die Baueingabe einzureichen. Im Sommer 2020 wird der Umbau rund drei Monate benötigen, und dies bei laufendem Betrieb. Ziel ist es, den neu gestalteten Laden im Herbst nächsten Jahres einzuweihen. (stu)

Schaden nicht ausgeglichen

Im vergangenen Frühjahr konnte man von gutem Wetter profitieren. Doch hat in der Folge die Landwirtschaft stark unter der Trockenheit gelitten. Auch wenn im Herbst überdurchschnittlich viel Futter gewachsen ist, konnte der Schaden nicht mehr ausgeglichen werden.

Umsatz von rund 18 Millionen Franken erzielt

Die Landi Thur AG erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 17,9 Millionen Franken. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 6,3 Prozent. Die budgetierten Ziele konnten übertroffen werden. In den drei Läden in Wil, Zuzwil und Niederglatt konnte trotz der vorübergehenden Schliessung der Landi Niederglatt der Umsatz praktisch gehalten werden.

Ueli Kellenberger Geschäftsführer Landi Thur AG

Ueli Kellenberger
Geschäftsführer Landi Thur AG

«Den Verkauf von Futtermitteln konnten wir um über 12 Prozent steigern», sagte Geschäftsführer Ueli Kellenberger. Nach dem Frost im Jahr 2017 fiel im vergangenen Jahr eine grosse Mostobsternte an. So konnte beinahe der Rekordumsatz von 2011 erreicht werden. Dadurch resultierte im Bereich Landwirtschaft ein Plus von fast 30 Prozent. In der Warengruppe Brenn- und Treibstoffe musste hingegen ein Minus von 13 Prozent hingenommen werden. Bei den Pflanzenschutzmitteln und beim Handelsdünger konnte der Umsatz um über 11 Prozent erhöht werden.

Auf den Bereich Laden mit den Produkten Nonfood sowie Lebensmittel und Getränke entfiel 65 Prozent des gesamten Umsatzes. Er ist damit der stärkste Umsatzträger der Landi Thur AG.

Jahresgewinn von 248'500 Franken

Nach Abzug der Personalkosten und aller übrigen Aufwendungen beträgt der Jahresgewinn 248'500 Franken. «Berücksichtigen wir die Kosten für den Umbau und die viermonatige Schliessung in Niederglatt, ist dies ein sehr erfreuliches Ergebnis», sagte Kellenberger.
Die Landi Thur AG verfügt über eine gesunde Bilanzstruktur mit 77 Prozent Eigenkapital. Das positive Resultat erlaubt es, zusätzlich zu den betriebsnotwendigen Abschreibungen stille Reserven zu bilden. Es wurde eine Dividende von 6 Prozent ausgeschüttet, was 60'000 Franken entspricht.

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