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Längere Wartezeiten: Für den Kanton ist es trotzdem ein Ausbau

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember gehen diverse Anpassungen auf dem Busnetz von Stadt und Region Wil einher. Seit dieser Woche können die Fahrpläne öffentlich eingesehen werden. Eine Übersicht.
Simon Dudle
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden in Wil noch mehr Stadtbusse unterwegs sein. (Bild: Simon Dudle)

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden in Wil noch mehr Stadtbusse unterwegs sein. (Bild: Simon Dudle)

«Vieles wird sich verbessern. Allerdings muss man es differenziert betrachten, und gewisse Anschlüsse können nicht erreicht werden», sagt Markus Schait, Verkehrsplaner des Kantons St. Gallen. Aus seiner Sicht bringt der Fahrplanwechsel im Dezember für Stadt und Region Wil im Grundsatz eine leichte Verbesserung mit sich. Wils zuständiger Stadtrat Daniel Stutz sieht dies anders. Er hat vor einigen Tagen seinen Unmut über die Anpassungen kundgetan und von einem Angebotsabbau gesprochen. Er befürchtet noch vollere Züge (Ausgabe vom 19. Mai).
Da die S1 wegen Trassierungskonflikten künftig um 15 Minuten versetzt fahren muss, hat dies zahlreiche Umstellungen im Busnetz zur Folge. In Wil werden künftig mehr Busse verkehren. Die Stadtbuslinien 701 bis 704 fahren ab Dezember von Montag bis Freitag in einem durchgehenden Viertelstundentakt. Bis anhin ist dies am Vormittag nicht der Fall. Somit gibt es am Bahnhof Wil in alle Richtungen schlankere Anschlüsse. Dieser Ausbau erhöht die ÖV-Beiträge der Stadt um rund 160000 Franken. Weniger erfreulich ist die Situation am Sonntag. Dann besteht auf dem Wiler Busnetz höchstens ein Stundentakt.

Kein Ortsbus mehr in Uzwil, neue Linie im Hinterthurgau

Eine Verbesserung ergibt sich auf der bestfrequentierten Linie der Region, welche von Wil via Rickenbach nach Kirchberg und Gähwil führt. Ab dem Fahrplanwechsel gibt es von Montag bis Samstag zwischen 5 und 23 Uhr und am Sonntag zwischen 9 und 20 Uhr einen Halbstundentakt. Dieser wird zu den Hauptverkehrszeiten bis Kirchberg (Post) noch verdichtet. Ebenfalls eine Aufwertung erfährt die Region Wil Land. Niederhelfenschwil erhält einen durchgehenden Halbstundentakt, auf der Strecke zwischen Zuzwil und Wil wird es gar ein Viertelstundentakt sein. Im Hinterthurgau gibt es eine neue Buslinie, welche von St. Margarethen über Münchwilen und Sirnach nach Eschlikon führt.
Nicht optimal ist das Angebot für die Wuppenauer und Braunauer, die nach St. Gallen wollen. Ihr Bus kommt so in Wil an, dass die Wartezeit auf den nächsten Zug Richtung Kantonshauptstadt rund 20 Minuten dauert.
Auch in Uzwil wird ab Dezember einiges anders und die Ortsbuslinie 745 entfällt. Vom Grundangebot her gibt es aber keine Änderung. Der Halbstundentakt von Montag bis Samstag bleibt. Die bestehende Situation, dass sich die Busse fast hinterher fahren, kann angepasst werden. Der Ast ins Gaswerk hat allerdings am Bahnhof keine schlanken Anschlüsse mehr. Auf der Gupfenstrasse gibt es dafür annähernd einen Viertelstundentakt.

Details sind öffentlich zugänglich unter www.fahrplanentwurf.ch

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