Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

KURZFILM: Für drei Monate Filmemacher

Die drei Wiler Berufsschüler Jermyn Dörig, Linda Thoma und Michelle Pema gehören zu den Nominierten am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb. Der Final findet am Sonntag im alten Kino Palace in St. Gallen statt.
Miranda Diggelmann
Linda Thoma, Jermyn Dörig und Michelle Pema (von links) sind für den Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb nominiert. (Bild: Miranda Diggelmann)

Linda Thoma, Jermyn Dörig und Michelle Pema (von links) sind für den Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb nominiert. (Bild: Miranda Diggelmann)

Miranda Diggelmann

miranda.diggelmann@wilerzeitung.ch

Jermyn Dörig, Linda Thoma und Michelle Pema sind drei auszubildende Mediamatiker und befinden sich derzeit im dritten Lehrjahr. Dass sie am Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb nominiert wurden, ist wohl ihrem Klassenlehrer des BZWU (Berufs- und Weiterbildungszentrum Wil-Uzwil), Roland Schwager, zu verdanken. Dieser hatte kurz vor den diesjährigen Sommerferien damit begonnen, mit seiner Klasse ein Kurzfilmprojekt auf die Beine zu stellen. Dafür wurde die Klasse in Zweier- und Dreiergruppen eingeteilt, welche je einen Kurzfilm drehen sollten.

Von der ersten Idee bis zum letzten Filmschnitt waren die Gruppen auf sich alleine gestellt. Anschliessend wurden alle Filme an den Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb eingesendet.

Die Gruppe von Jermyn Dörig, Linda Thoma und Michelle Pema wurde danach sogar für den Final am nächsten Sonntag nominiert.

Kreative Projekte gehören zum Alltag

Mit dem Filmedrehen und -schneiden kamen alle drei Wiler Berufsschüler schon vor diesem Projekt in Kontakt. In einem überbetrieblichen Kurs und auch in den Unternehmen, in welchen die drei arbeiten, mussten sie schon kurze Filme produzieren. Auch in ihrer Freizeit beschäftigen sie sich oft mit kreativen Projekten. Besonders Jermyn Dörig interessiert sich sehr für Film und Fotografie und hat in seinen Bekanntenkreisen schon den einen oder anderen Auftrag in diesem Bereich erledigen dürfen. Linda Thoma hingegen gestaltet gerne Einladungen oder verwaltet Webseiten von Verwandten. Obschon alle drei kreative Köpfe sind, war das Kurzfilmprojekt von Roland Schwager relativ anspruchsvoll.

Schwierigkeiten bei der Filmproduktion

«Am meisten Mühe hatten wir mit der Ideenfindung», sagt der 18jährige Jermyn Dörig. Weitere Schwierigkeiten hätten sie beim Aufrechterhalten des Spannungsbogens und bei der Planung gehabt, so die Berufsschüler. Vor allem aus dem Grund, dass der Film nur rund zwei Minuten dauert, müsse jede einzelne Sequenz des Kurzfilmes perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Der Kurzfilm der drei Mediamatiker heisst «Verloren» und handelt von einer jungen Dame, die am Bahnhof in St. Gallen angerempelt wird und dadurch ihr Handy verliert. Ein charmanter Herr beobachtet das Missgeschick und macht sich daran, der Frau das Handy zurückzubringen. Das führt zu einer Verfolgungsjagd, welche erfolgreich endet. «Unserem Kurzfilm soll unbedingt mit etwas Humor begegnet werden. Er ist nicht ganz ernst zu nehmen», so die 18jährige Michelle Pema, die unter anderem die junge Dame im Kurzfilm spielt. Von der ersten Idee über das Schreiben des Storyboards bis hin zum letzten Filmschnitt arbeiteten die drei Lehrlinge drei Monate lang am Kurzfilmprojekt. In der Schule wurden ihnen dafür zwei Lektionen pro Woche geboten. Aber auch in der Freizeit arbeiteten sie fleissig am Feinschliff von «Verloren», wobei vor allem die 17jährige Linda Thoma die Aufgabe vom Vertonen und Filmschneiden auf sich nahm.

Kommenden Sonntagabend um 17 Uhr ist Türöffnung im alten Kino Palace in St. Gallen. Um 17.30 Uhr geht es mit den Filmen los. Alle 31 nominierten Kurzfilme werden auf grosser Kinoleinwand gezeigt und anschliessend prämiert. Dabei winken den Siegern Gesamtpreise im Wert von 9000 Franken. Was Jermyn Dörig, Linda Thoma und Michelle Pema mit dem Preis machen würden, ist noch unklar. «Vorerst bleiben wir mit unseren Hoffnungen aber bescheiden. Ein Sieg würde uns sehr überraschen», sagt Jermyn Dörig.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.