Kurse bei den Kleinsten sehr beliebt: Viele Kinder aber weniger Jugendliche nahmen an den Wiler Jugend Games teil – einige sogar an mehreren Kursen

Trotz weniger Kinder ist die Zahl der Kursanmeldungen für die 13. Wiler Jugend Games praktisch gleichgeblieben. Besonders beliebt sind in diesem Jahr das Eislaufen, das Klettern, die Leichtathletik und der Rollstuhlsport.

Christof Lampart
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Egal, ob Karate, Rollstuhlsport oder Turnen – den Wiler Kindern und Jugendlichen wird auch an den 13. Wiler Jugend Games eine grosse Vielfalt an polysportiven Erlebnissen angeboten.
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Egal, ob Karate, Rollstuhlsport oder Turnen – den Wiler Kindern und Jugendlichen wird auch an den 13. Wiler Jugend Games eine grosse Vielfalt an polysportiven Erlebnissen angeboten.
Egal, ob Karate, Rollstuhlsport oder Turnen – den Wiler Kindern und Jugendlichen wird auch an den 13. Wiler Jugend Games eine grosse Vielfalt an polysportiven Erlebnissen angeboten.
Egal, ob Karate, Rollstuhlsport oder Turnen – den Wiler Kindern und Jugendlichen wird auch an den 13. Wiler Jugend Games eine grosse Vielfalt an polysportiven Erlebnissen angeboten.

Egal, ob Karate, Rollstuhlsport oder Turnen – den Wiler Kindern und Jugendlichen wird auch an den 13. Wiler Jugend Games eine grosse Vielfalt an polysportiven Erlebnissen angeboten.

Bilder: Christof Lampart

«Natürlich hätten es gerne noch ein bisschen mehr Kinder sein dürfen», sagt der Präsident der Wiler Jugend Games, Michael Stöckli, am Medienrundgang vom Mittwochnachmittag. Doch obwohl im Vergleich zu den Wiler Jugend Games im Jahr 2018 aktuell rund 50 Kinder weniger an der ebenso unkonventionellen wie auch günstigen, polysportiven Sportwoche teilnehmen, resultierten nicht weniger Kursanmeldungen. Tatsächlich meldeten sich viele der 264 Kids gleich an mehreren Kursen an, was ein Total von 880 Teilnahmen beweist.

Den Vogel dürfte dabei ein Mädchen abgeschossen haben, das sich für nicht weniger als 14 der total 58 Kurse in 32 Sportarten einschrieb. 15 Kurse sind dabei, aufgrund der zeitlichen Überschneidungen, das Maximum, was jemand besuchen könnte, der am liebsten «alles» mitmachen möchte.

Viele Kinder, aber weniger Jugendliche

Während bei den Jüngsten die Teilnehmerzahlen auch in diesem Jahr sehr hoch sind, – was beispielsweise bei den sehr gut besuchten, spielerischen Einführungslektionen ins Kunstturnen gut ersichtlich ist –, sind es bei den Oberstufenschülern weniger als auch schon. Dies mag zum einen daran liegen, dass Kurse mit einem verhältnismässig hohen Mindestalter, wie beispielsweise das American Football mit zwölf Jahren, aufgrund zu weniger Teilnehmer wieder aus dem Programm gestrichen werden mussten.

Zum anderen aber auch daran, dass für viele Oberstufenschülerinnen und -schüler oft andere Aktivitäten zunehmend attraktiver sind als Freizeitsport. Alles in allem zeigt sich Michael Stöckli, OK-Präsident der mittlerweile 13. Wiler Jugend Games, mit dem Verlauf der Woche jedoch sehr zufrieden:

«Die Hälfte der Kurse sind ausgebucht und auch die Sponsorensuche im Vorfeld verlief überraschend gut.»

Besonders beliebt sind in diesem Jahr das Eislaufen, das Klettern, die Leichtathletik und der Rollstuhlsport. Weg fielen gegenüber der letzten Austragung der polysportiven Woche hingegen das Reiten, Volleyball oder das Kunstradfahren.

Die Kinder und Jugendlichen können in dieser Woche nicht nur ihren Bewegungsdrang ausleben und neue Sportarten für sich entdecken, sondern sich auch in taktisch anspruchsvollen Sportformen wie Schach oder Curling versuchen und so spielerisch in die Welt der Strategie eintauchen.

Verschiedene Fähigkeiten werden gefördert

An anderen Kursen – wie bei den fernöstlichen Kampfsportarten–, galt es, ein gewisses Mass an Disziplin und Respekt gegenüber dem Kontrahenten in Einklang mit dem sportlichen Ehrgeiz und dem eigenen Bewegungsdrang zu bringen – was gerade für die Kleinsten schon eine ganz gehörige Aufgabe an sich darstellte. Begehrt waren auch die Plätze bei den Armbrust-, Luftgewehr- und Luftpistolen-Schiesskursen in der «Thurau».