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Kunterbunte Kunst mit Köpfchen: Annette Grunert stellt in der Galerie zur alten Bank aus

Während draussen die Natur aus dem Winterschlaf erwacht, dekorieren seit Samstag Annette Grunerts farbenfrohe Kunstwerke als Vorboten des Frühlings die Räume der Galerie zur alten Bank in Niederuzwil.
Annette Grunert vor ihren «Welten»-Bildern. (Bilder: PD)

Annette Grunert vor ihren «Welten»-Bildern. (Bilder: PD)

Die Künstlerin ist kaum zu bremsen. Kreativität und Ideenreichtum sprudeln nur so aus ihr heraus. «Ich könnte 140 Jahre alt werden und wäre immer beschäftigt», witzelt sie. Ständig entwickelt Annette Grunert neue Visionen und stellt sich bei der Umsetzung neuen Herausforderungen.

Der «Millefiori» aus Hunderten von zusammengerollten Papierstreifen.

Der «Millefiori» aus Hunderten von zusammengerollten Papierstreifen.

So geschehen auch beim Projekt, dessen Name ihre Ausstellung in der Galerie zur alten Bank betitelt – dem «Millefiori». Das kugelförmige Objekt, das aus Hunderten von verschiedenfarbig bemalten, in Fleissarbeit zusammengerollten Papierstreifen besteht, erinnert an einen farbenfrohen Blumenstrauss.

Aufgewachsen ist die Künstlerin im Toggenburg in einem Atelier-Haushalt. Vater und Mutter waren beide Textildesigner. Anstelle von Gutenachtgeschichten schaute sie sich bereits als Kleinkind lieber die Kunstbücher ihrer Eltern an. Farben sind Annette Grunerts Leben. Seit sie denken kann, malt sie. «Farben erzählen Geschichten – sie sind für mich eine Art Ausdrucksform», erzählt die Künstlerin.

Abstraktes und Geflochtenes

Neben harmonisch-leuchtenden, abstrakten Bildern entwickelt Annette Grunert mittels einer über Jahre hinweg eigens konzipierten Technik geflochtene Werke. Sie konstruiert die Bilder vorab in ihren Gedanken, fertigt Entwürfe mit exakter Berechnung an, bevor sie diese schliesslich realisiert. Papierstreifen werden mit unzähligen verschiedenfarbigen Vierecken bemalt und im Anschluss zusammengefügt. Zudem verzaubert die Künstlerin den Besucher mit akribisch konstruierten Gebilden – zum Beispiel ihren «Welten-Bildern», von denen sich Sujets vom schachbrettartigen Hintergrund abzuheben scheinen.

Immer wieder sucht die mittlerweile freischaffende Koloristin und Textildesignerin neue Herausforderungen. Zum Beispiel in Form von Vervielfältigungen oder Dimensionen. Neben der beleuchteten 3D-Installation, dem sogenannten «Böllä», sind viele weitere kunstvolle Objekte – wie handbemalte, trendige Sneakers, Kuben aus bemalten zusammengepressten Papierschichten, Foulards oder als Vorboten von Ostern kolorierte Beton-Häschen zu sehen. (pd)

Die Ausstellung dauert bis Sonntag, 7. April. Die Öffnungszeiten sind im Internet zu finden unter www.galeriezuraltenbank.ch.

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