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Kunstschaffen im Einklang mit der Natur in Niederuzwil

Die letzte Ausstellung in diesem Jahr in der Niederuzwiler Galerie zur alten Bank ist den anmutigen Skulpturen von Ursi Vincenz und den stimmungsvollen Strukturbildern von Milly Broder gewidmet.
Die beiden Künstlerinnen Milly Broder (links) und Ursi Vincenz an der Vernissage vom Samstag. (Bild: PD)

Die beiden Künstlerinnen Milly Broder (links) und Ursi Vincenz an der Vernissage vom Samstag. (Bild: PD)

Sobald man durch den Eingang der Galerie zur alten Bank tritt, wird man von einer wohligen Atmosphäre umhüllt. Anmutige Skulpturen und stimmungsvolle Strukturbilder ziehen die Blicke auf sich. Die beiden Künstlerinnen Milly Broder und Ursi Vincenz haben Werke geschaffen, die einen in ihren Bann ziehen.

Engel, Paare und Tänzer haben es Ursi Vincenz besonders angetan. Vor vielen Jahren entdeckte die gelernte Kindergärtnerin während der Ausbildung ihre Faszination für das Modellieren. Bald richtete sie in Andiast ein eigenes Atelier ein und leitet seither unzählige Kurse. Die Idee der Kombination von Holz und Ton entstand, als sie vor zehn Jahren nach einer neuen Herausforderung suchte. Mit Leidenschaft und einer komplexen Technik schafft die Bündnerin seither beeindruckende, anmutige Symbiosen aus diesen zwei Materialien.

Holzstück als Inspirationsquelle

Ihr Anliegen ist es, aus einem Fundstück Holz, das als Teil gilt, ein perfektes Ganzes zu schaffen. «Ich versuche, die Tonteile nach den Vorgaben des Holzes zu gestalten, spezielle Strukturen, Formen oder Eigenheiten zu übernehmen und zu integrieren oder einen Kontrast zu modellieren», erklärt Ursi Vincenz. Allerdings stellt dies eine grosse Herausforderung dar, da der Ton beim Trocknen schwindet. Zudem muss beachtet werden, dass die Tonteile beim Trocknungsprozess nicht reissen oder brechen, was ein stetes Bearbeiten voraussetzt. Nach dem Rohbrand werden die Tonteile meist mit Glasuren versehen und im Elektroofen oder im Holzofen in der Raku-Technik gebrannt.

Milly Broders künstlerisches Interesse wurde einst durch die Seiden- und Porzellanmalerei geweckt. Ihre grosse Leidenschaft hat sie jedoch im experimentellen Schaffen von Struktur- und Pigmentbildern gefunden, mit denen sie sich seit nunmehr acht Jahren intensiv beschäftigt. Durch Besuche diverser Seminare und deren Impulse entwickelt die Künstlerin ihren Stil immer weiter. Ihre Naturverbundenheit und die Vorliebe für natürliche Farbtöne sind unübersehbar.

So erstaunt es nicht, dass Milly Broders Strukturbilder oft an Landschaften, Felswände oder an Höhlenmalerei erinnern. Daneben finden sich aber auch Bilder mit mystischen Anklängen. Die Künstlerin liebt es, Neues auszuprobieren und zu experimentieren. (pd)

Hinweis: Ausstellung bis 16. Dezember. Die Öffnungszeiten finden sich auf www.galeriezuraltenbank.ch

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