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KUNSTRAD: Neuer Schweizer Rekord

Am ersten von drei Swiss-Austria-Masters-Turnieren in Oberbüren glänzte nebst den Weltmeistern auch das Uzwiler Paar Burri/Hammerschmidt.
Jacqueline Wetter
Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt konzentriert vor ihrem Auftritt. (Bild: Urs Nobel)

Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt konzentriert vor ihrem Auftritt. (Bild: Urs Nobel)

Jacqueline Wetter

sport@wilerzeitung.ch

Traditionsgemäss gab sich die Weltelite ein erstes Stelldichein der neuen Saison bei der ersten Runde des Swiss-Austria-Masters im OZ Thurzelg in Oberbüren. Der Ausrichter, Kunstradfahren Uzwil, konnte fünf der sechs aktuellen Weltmeister im Kunstradfahren begrüssen.

Im Wissen um die starke Konkurrenz aus Österreich und der Schweiz gaben sich die aus Deutschland stammenden Weltmeister keine Blösse und zauberten beeindruckende Küren aufs Parkett. Der Uzwiler Zweier Burri/Hammerschmidt liess sich vom starken Teilnehmerfeld, den zahlreich erschienenen Zuschauern und der hervorragenden In­frastruktur inspirieren und belohnte sich mit einem neuen Schweizer Rekord. 141,51 Punkte ist die neue Messlatte. Die vielen Trainingsstunden seit Anfang Jahr und das Üben der neuen Elemente tragen Früchte. Jetzt stellt sich einfach die Frage, ob sich diese Leistung über die Saison hinweg halten oder sogar noch steigern lässt. An den verbleibenden zwei Runden des Swiss-Austria-Masters am 1. Oktober in Gisingen (A) und am 14. Oktober in Koblach (A) wird sich diese Frage beantworten. Mit dem zweiten Rang in Oberbüren hinter den amtierenden Weltmeistern Bugner/Bugner sind sie auf jeden Fall in einer guten Ausgangslage, um bei den Weltmeisterschaften in Dornbirn ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden.

Dem Druck nicht standgehalten

Weniger gut lief es dagegen dem Zweier-Damenteam Gamper/Nägele. Die WM-Bronzemedaillengewinnerinnen von Stuttgart konnten dem Druck vor dem Heimpublikum nicht standhalten. Wegen eines groben Patzers beim schwierigsten Bild resultierte ein grosser Punktabzug. Die beiden jungen Frauen zeigten sich schliesslich enttäuscht über den fünften Rang.

Auch Lokalmatadorin Livia Niedermann aus Oberbüren vermochte bei ihrem ersten Elite-Wettkampf noch nicht zu reüs­sieren und belegt den elften ­Zwischenrang in dieser Wett­kampfserie.

Wie gewohnt lieferte Lukas Burri im Einer Herren eine solide Kür ab. 167,54 Punkte bedeuten den dritten Zwischenrang.

Wegen beruflicher Abwesenheit eines Teammitglieds musste der Vierer Elite kurzfristig eine Ersatzfahrerin einbauen. Trotzdem gelang eine ansprechende Leistung. Mit einer Punktzahl von 150,93 wurde er Fünfter.

Der Vierer Rheineck/Uzwil hatte in Oberbüren die auf Eliteniveau angepasste Kür noch nicht ganz im Griff und musste mehrmals zu Boden. Die Trainingsleistungen konnten im Wettkampf noch nicht umgesetzt werden. Der dritte Zwischenrang lässt jedoch noch alle Optionen auf eine Verbesserung offen.

Gewonnen wurde die Viererkonkurrenz erwartungsgemäss vom RV Sirnach, der Baar mit ausgefahrenen 221 Punkten deutlich distanzierte. Im Finaldurchgang, bei dem die einzelnen Kategorien gemeinsam mit einem durchschnittlichen Faktor bewertet wurden, wurden die Sirnache­rinnen hinter vier deutschen Einzeln und Gruppen Fünfte.

Hinweis

Am 28. Oktober führt Kunstradfahren Uzwil seine Vereinsmeisterschaft durch. Wiederum in der Thurzelg-Halle in Oberbüren.

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