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KUNSTRAD: Für die WM bereit

An der Schweizer Meisterschaft in Lichtensteig räumten die Uzwiler und Sirnacher zünftig ab. Es resultierten viermal Gold und einmal Bronze.
Urs Nobel
Der Sirnacher-Vierer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann als Weltmeisterteam auch den Schweizer-Meister-Titel. (Bild: Martin Zuber)

Der Sirnacher-Vierer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann als Weltmeisterteam auch den Schweizer-Meister-Titel. (Bild: Martin Zuber)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Im Kunstradfahren handelt es sich bei den Schweizer Meisterschaften um den letzten Wettkampf der Saison. Wie in vielen anderen Sportarten auch, wird nach diesem Turnier Bilanz gezogen, und es werden die Nominationen für die internationalen Titelkämpfe bekannt gegeben. Dieses Jahr ist ein WM-Jahr.

Die Teilnahme haben sich unter anderen die Sirnacherinnen mit ihrem Vierer, das Uzwiler gemischte Duo Hammerschmidt/Burri, Lukas Burri zusätzlich im Herren-Einzel sowie die Wülflinger/Sirnacher-Paarung Nägele/Gamper geschafft. Die Ostschweiz stellt somit die grösste Delegation der Schweiz. Die Weltmeisterschaft in Dornbirn findet also direkt vor der Haustüre statt.

Die Nominationen wurden aufgrund der Saisonleistungen und der Schweizer Meisterschaften vorgenommen. In Lichtensteig, wo die nationalen Titelkämpfe in diesem Jahr durchgeführt wurden, mussten alle WM-Anwärter nochmals Bestleistungen erzielen, um die Konkurrenz in Schach zu halten.

Gegnerinnen auf Distanz gehalten

Einzig die Sirnacherinnen waren für die WM schon fast gesetzt. Mit der Weltrekordmarke von 234 Punkten anlässlich des Deutschland-Pokals verfügten sie über ein gutes Polster. «Wir waren somit weniger nervös wegen der WM-Qualifikation als vielmehr deswegen, ob wir Baar im Kampf um den nationalen Titel zurückbinden können», erklärte Melanie Schmid im Nachhinein. Die Kunstradfahrerinnen aus Baar waren die ganze Saison über hartnäckig und hatten den Vorteil, dass Sirnach wegen Verletzungen erst später als geplant in die Saison steigen konnte. Mit 224,13 Punkten fuhren die Hinterthurgauerinnen einen beruhigenden Vorsprung heraus, der zehn Punkte besser als jener von Baar war. «Das Schweizer Niveau im Vierer ist extrem hoch, da können wir uns bereits auf harte Kämpfe im nächsten Jahr einstellen», blickt Schmid voraus. Sie und ihre Kolleginnen sind vorerst einmal überglücklich, dass sie in diesem Jahr erneut den Schweizer Meistertitel gewinnen konnten.

Burri mit persönlicher Bestleistung

Zwei Goldmedaillen konnte Lukas Burri vom Obertoggenburg mit nach Hause ins Untertoggenburg nehmen. Er startete im Einzel, wo ihm seine Kür nicht nur gut, sondern sehr gut gelang. Burri stellte eine neue persönliche Bestleistung auf und darf an der WM mit dieser Leistung auf eine Medaille hoffen. Zusammen mit Fabienne Hammerschmidt gewann der Hahn im Korb im Schweizer Team die zweite Goldmedaille. Allerdings nicht mehr so souverän wie im Einzel. Die Beiden verzeichneten zu Beginn ihres Auftritts zwei Stürze. Davon liessen sie sich aber nicht beirren und fuhren ihr Programm sicher zu Ende.

Ähnliches widerfuhr auch dem Uzwil/Wülflinger-Zweier Fabienne Gamper und Rahel Nägele. Bei der Höchstschwierigkeit in ihrer Kür verzeichneten die Beiden einen Sturz, der die Punkte auf der Leinwand purzeln liess. Schliesslich reichte es doch noch zum Sieg und zur Teilnahmeberechtigung an der WM.

Bronze setzte es für den gemischten Vierer Rheineck/Uzwil ab. Die vier jungen Damen fuhren stark und bestätigten ihre konstanten Leistungen der ganzen Saison. Bei diesem Vierer wurde schon während der ganzen Turnierphase ersichtlich, dass sie von den Sirnacherinnen grosse Unterstützung erfahren. Viele Figuren sind von den Weltmeisterinnen «abgekupfert», werden aber noch nicht so perfekt dargeboten wie von den Vorbildern. Der Uzwiler Vierer beendete die Saison auf dem vierten Rang.

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