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KUNSTRAD: «Es war Gänsehaut-Feeling pur»

Nach den Uzwilern wurde nun auch der Weltmeisterschafts-Vierer des RV Sirnach offiziell empfangen und dessen Erfolg gefeiert.
Urs Nobel
Der RV Sirnach-Vierer einmal anders: Fotoshooting auf der Hochwacht. (Bild: PD)

Der RV Sirnach-Vierer einmal anders: Fotoshooting auf der Hochwacht. (Bild: PD)

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Im November 2017 wurde der Kunstrad-Vierer des RV Sirnach zum dritten Mal Weltmeister. Den Titel gewannen sie praktisch vor der Haustüre, in Dornbirn. Dass der Empfang und die offizielle Feier erst jetzt stattfand, hatte seine Gründe im Termin-Kalender der vier Golden-Girls, die entweder arbeiten mussten oder sich einige Ferientage über Weihnachten-Neujahr gönnten.

Schliesslich war es aber doch soweit: Die Mitglieder des Fanclubs, die Sponsoren und Freunde der vier erfolgreichen Kunstradfahrerinnen trafen sich in den Räumlichkeiten der Schmid AG in Eschlikon und verbrachten einen gemütlichen Abend.

Keine Frage, Melanie und Jennifer Schmid, Céline Burlet und Flavia Zuber mussten zuerst vor versammelter Gesellschaft ihre damalige Gefühlslage erklären. Und es sprudelte dabei nur so von Superlativen: «Es war eine hervorragende Atmosphäre, die uns zu Höchstleistungen animiert hatte. Die Unterstützung die wir geniessen konnten, war unbeschreiblich. Als wir auf die Fläche gingen, spürten wir den Team-Zusammenhalt auf eindrückliche Art und Weise. Es war Gänsehaus-Feeling pur, als die National-Hymne für uns gespielt wurde.»

Unter die vielen Gratulanten hatten sich auch die beiden Gemeindepräsidenten, Kurt Baumann aus Sirnach und Hans Mäder aus Eschlikon gesellt. Nebst einer Urkunde und einigen Süssigkeiten gab es für die Vier auch einen Check, der helfen soll, die künftigen finanziellen Aufwände besser zu bestreiten: «Es ist nicht viel», meinte Baumann, der den Betrag als Vertreter beider Gemeinden übergab, bescheiden. «Nur 500 Franken pro Rad der vier Fahrerinnen.»

Baumann zeigte sich darüber begeistert, dass die WM-Kür in voller Länge im ORF übertragen wurde. Imponiert hat ihm auch, dass die Schweizer die Deutschen geschlagen hatten und dass das Team im Verlauf der Saison noch einmal den eigenen Weltrekord pulverisieren konnte. Der Sirnacher-Gemeindepräsident attestierte dem Vierer, dass dieser Sympathieträger der Gemeinde sei und dass er auch deshalb grosse Achtung vor den Vier habe, weil sie sich auch den Nachwuchs einsetzen und diesen fördern.

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