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KUNSTRAD: Ehrung und emotionaler Abschied

Der Uzwiler Kunstrad-Open-Zweier Burri/Hammerschmidt und der gemischte Wülflingen/Uzwil- Zweier wurden nun für seine Bronze-Medaillengewinne an der Weltmeisterschaft geehrt.
Urs Nobel

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Im November fand die Weltmeisterschaft in Dornbirn statt, an welcher die Uzwiler-Kunstradfahrerinnen und -fahrer mit Bronzemedaillen für ihren grossen Aufwand und ihr Können entschädigt wurden.

Erst im Januar dieses Jahres wurden die erfolgreichen vier Athletinnen und Athleten würdig empfangen. Jacqueline Wetter erklärte warum: «Wer so lange auf ein grosses Ziel hinarbeitet, will nach diesem Grossanlass meist sofort in die Ferien. Darum konnten wir unsere Paradepferdchen nicht schon früher unter uns feiern.» Dies bestätigte Fabienne Hammerschmidt, die Partnerin von Lukas Burri: «Seit der WM habe ich kein Training mehr bestritten und bin auf kein Velo mehr gestiegen.»

Es stimmte etwas traurig und wurde gar etwas emotional: Das Duo Rahel Nägele und Fabienne Gamper teilte mit, dass es sich entschieden habe, nach der dritten gewonnenen WM-Bronzemedaille die aktive Kunstradkarriere zu beenden. Vier Jahre haben sie zusammen, trotz der Wegdifferenz zwischen Uzwil und Wülflingen, trainiert und einander zu Höchstleistungen angespornt. Diese Zeit ist nun zu Ende. Dem Kunstradfahren bleiben sie jedoch erhalten. Vorderhand als Zuschauerinnen und bald einmal in einer Trainerfunktion für den hoffnungsvollen Uzwiler-Nachwuchs, der anlässlich des Empfangs die Vorbilder anhimmelte.

Weiter dem Kunstradfahren treu bleiben Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt, denn sie haben ein grosses Jahr mit vielen Terminen vor sich. Neu wurde nämlich eine Elite-Europameisterschaft und ein UCI-Weltcup zusätzlich ins Jahresprogramm aufgenommen, was eine vermehrte Belastung und mehr Reisezeit mit sich bringt. Die Beiden sehen diesen Herausforderungen aber mit Freude entgegen und sind motiviert, noch näher an die Weltspitze zu kommen. «Wir wollen künftig unserer deutschen Konkurrenz noch stärker einheizen» gibt sich Lukas Burri, der im Einzel zu den vier Besten der Welt gehört, kämpferisch. «Unser Erfolgsrezept dabei heisst Freude am Kunstradfahren.»

Anlässlich des Empfangs blickte Trainerin Claudia Jiricek in ihrer Gratulationsrede ein paar Jahre zurück: «Ich erinnere mich noch an Zeiten, da bestand das Nationalteam zu drei Vierteln aus Uzwilern. Schweizer Meisterschafts-Medaillen räumten wir jeweils zu etwa der Hälfte ab. Doch diese Erfolge können nicht mehr als selbstverständlich angesehen werden. Wir dürfen sie in diesem Rückblick aber nochmals so richtig aufsaugen. Wir sind und bleiben aber immer noch der grösste Kunstradverein in der Schweiz.»

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