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Kunst am Weier: Der Stadtweier wird digital erlebbar

Rund um den Wiler Weier warten Geschichten auf Zuhörer. Sie stammen aus der Feder von Bettina Scheiflinger.
Gianni Amstutz
Die Wiler Autorin Bettina Scheiflinger (links) hat die Texte zu den fünf Hörgeschichten verfasst. Bild: Gianni Amstutz

Die Wiler Autorin Bettina Scheiflinger (links) hat die Texte zu den fünf Hörgeschichten verfasst. Bild: Gianni Amstutz

In Gedanken versunken schlendern an diesem Montagabend verschiedene Personen mit Kopfhörern um den Stadtweier. Manche setzen sich auf eine Bank und lauschen dem, was von ihrem Smartphone abgespielt wird. Wahrlich eine Vernissage der anderen Art. Mit dem neusten Projekt im Rahmen von Kunst am Weier geht die Stadt auch neue Wege. Erstmals ist keine plastische Skulptur ausgewählt worden, sondern ein digitales Projekt mit dem bezeichnenden Namen «Zu Ohren».

An fünf Standorten rund um den Stadtweier können verschiedene Geschichten mittels QR-Code abgerufen werden: vom Märchen bis hin zu einer eher gruselig anmutenden Geschichte eines Stalkers.

Zur Stalkerin wurde Bettina Scheiflinger, welche die Geschichten geschrieben hat, während ihrer Recherche auch selbst. Viele Stunden habe sie an verschiedenen Tagen am Weier verbracht und Leute beobachtet und teils auch belauscht, erzählte die Autorin an der Vernissage. So verschaffte sie sich ein Gefühl für die unterschiedlichen Gruppen, die den Weier nutzen. Die Hörgeschichten sind zwar fiktiv, die Inspiration dazu basiert jedoch auf Scheiflingers Beobachtungen.

Mit ihren Hörgeschichten will Scheiflinger den Raum des Weiers auf einer symbolischen Ebene erweitern. Denn das Gewässer im Zentrum von Wil sei viel mehr als ein Postkartensujet, als das es oft wahrgenommen werde.

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann zeigte sich in ihrer Laudatio begeistert von den Hörgeschichten. «Der Weier ist mit diesem Projekt noch ein Stück attraktiver geworden. «Zu Ohren» mache Geschichten erlebbar. Auch vom Erfolg des Projekts Kunst am Weier war die Stadtpräsidentin angetan. Dass 21 Projekte eingereicht worden seien, zeige, dass die Stadt Wil über eine sehr aktive Kulturszene verfüge.

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