Nach zehnjähriger Pause verleiht Oberuzwil wieder einen Kulturpreis: Ehre für Heiri Alder

Neben Bewährtem und Geschätztem punktete das 40-Jahr-Jubiläum der Schüeli am Wochenende mit weiteren Attraktionen. Die Kulturpreisverleihung und eine Pyroshow sorgten für geburtstägliche Höhepunkte.

Christine Gregorin
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Wenn auf dem Areal des Oberstufenzentrums Schützengarten Königshaie gegen Sternschnuppen oder Finsteauge gegen Fürhase Fussballspielen, die Kindergärtler am Samstagmittag choreografisch tanzend die Zuschauer zu verzückten «Jööös» hinreissen oder zwei Ehemalige im Gespräch vertieft unabsichtlich einen neuralgischen Durchgang blockieren, dann ist bestimmt Schüeli-Zeit: Ein bisschen wie Ausnahmezustand, wobei das gemütliche Miteinander im Zentrum steht. Immer zwei Wochen vor den Sommerferien, also Ende Juni, scheint wahrlich das ganze Dorf in Bewegung zu sein, die Schüeli ist beliebt und geniesst Kultstatus.

«Ein Gewinn für die Bevölkerung»

Eingebettet in das Freitagabendprogramm wurde in diesem Jahr deren geistigem Vater, Heiri Alder, der 7. Oberuzwiler Kulturpreis verliehen, hochoffiziell durch Reto Almer, den Präsidenten der Kulturkommission Oberuzwil, sowie Gemeindepräsident Cornel Egger. In seiner Laudatio betonte Reto Almer die vielen Verdienste zu Gunsten der Kultur und als Gewinn für die Bevölkerung. Ein sichtlich gerührter Heiri Alder nahm die Wertschätzung in «tiefer Zufriedenheit» entgegen.

Trotz wechselhaftem Wetter, das insbesondere am Samstag einige Herausforderungen bereit hielt, fällt das Fazit von OK-Präsident Pascal Germann positiv aus. Vor allem die einmal mehr gute Stimmung auf und neben den Fussballplätzen sowie der unermüdliche und tadellose Einsatz der zahlreichen Helferinnen sowie Helfer bereiteten ihm grosse Freude.

Der kreative Kindergartentanz und die Tatsache, dass es vermehrt ausgesprochen kreative Shirts zu prämieren galt und Maskottchen auszumachen waren ebenso. Und die Verleihung des Kulturpreises an seinen Schwiegervater Heiri Alder freut ihn selbstverständlich ganz besonders. «Anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums wollten wir ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm für Gross und Klein auf die Beine stellen», betonte Pascal German. Abgesehen von bisher bekannten Attraktionen erhielten alle mitmachenden Schulkinder einen Schüeli-Löwen-Anhänger, konnten sich beim Menschenkicker oder Torwandschiessen beweisen, ritten freudig auf geduldigen Kamelen und genossen die fast schon freakige Pyroshow von «Hannes vo Wald».

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