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«Kulturhaus»: Ball liegt bei den Flawilern

Kreativität, Zeit, Arbeit und viel Herzblut: die IG «Kulturhaus» kämpfte um die Zwischennutzung des alten Feuerwehrdepots am Marktplatz für kulturelle Aktivitäten.
Andrea Häusler
Peter Hartmann Mitglied IG Kulturhaus altes Feuerwehrdepot, Flawil (Bild: Regina Kühne)

Peter Hartmann Mitglied IG Kulturhaus altes Feuerwehrdepot, Flawil (Bild: Regina Kühne)

Kreativität, Zeit, Arbeit und viel Herzblut: die IG «Kulturhaus» kämpfte um die Zwischennutzung des alten Feuerwehrdepots am Marktplatz für kulturelle Aktivitäten. Nach der Ablehnung der beantragten finanziellen Unterstützung durch den Gemeinderat hofft IG-Mitglied Peter Hartmann nun auf Reaktionen aus der Bevölkerung.

Keine Anschubfinanzierung, keine Betriebskostenbeiträge: der Gemeinderat versagt der IG und dem Projekt den Support. Was nun?

Die Enttäuschung ist nach wie vor gross. Auch darüber, dass der Gemeinderat das Vorhaben bewusst abgewürgt hat, im Wissen, dass der Kanton keinen Franken sprechen wird, wenn der Flawiler Gemeinderat das Projekt nicht mitfinanziert.

Ebendieser Gemeinderat ermuntert jetzt aber die IG, das Zwischennutzungskonzept nochmals zu überdenken. Auch stellt er das Objekt gratis zur Verfügung.

Das ist doch eine Farce. Ein Kulturhaus lässt sich mit keinem Konzept zum Nulltarif betreiben. Es braucht WC-Anlagen, Lärmschutzmassnahmen, Licht, Mobiliar, Kultureinrichtungen etc. Wir haben das Projekt bereits auf das minimal Nötige reduziert.

Laut Gemeinderat lassen die finanzielle Situation und der Spardruck keine zusätzlichen Kulturbeiträge und erst Recht keine Ausgaben für ein Abbruchobjekt zu.

Die beantragte Unterstützung bezog sich auf einen Zeithorizont von gerade einmal drei Jahren! Und es ging um ein Vorhaben zur dringend nötigen Aufwertung Flawils. «Aufwertende» Strassenpflästerungen kosten weit mehr Geld und sind etwas Totes. Wir wollen eine lebendige Attraktivierung des Zentrums als Ort der Begegnung.

Plant die IG Kulturhaus altes Feuerwehrdepot nun weitere konkrete Schritte?

Wir hoffen und gehen eigentlich auch davon aus, dass sich nun die Bevölkerung regen wird. Von der zukunftsorientierten Aufwertung Flawils mit einem zentralen Treffpunkt soll ja nicht die IG profitieren, sondern die Gemeinde mit ihren Einwohnerinnen und Einwohnern.

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