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KULTURFEST: Captainsdinner im «KulturPunkt»

Klassik ist international. Das Quintett Bumbac bewies dies im Flawiler «KulturPunkt» und wird es am Samstag nochmals tun.
Das Quintett Bumbac begeisterte das Flawiler Publikum am Samstag und wird dies am Kulturfest noch einmal versuchen. (Bild: PD)

Das Quintett Bumbac begeisterte das Flawiler Publikum am Samstag und wird dies am Kulturfest noch einmal versuchen. (Bild: PD)

Das Besondere an diesem Abend war Programm. Denn der Initiator des Quintetts Bumbac, der Violonist David Brossier, hat zwar an der Ecole National de Musique (ENA) im südfranzösischen Gap mit klassischer Musik sein Studium abgeschlossen, jedoch bereits im Alter von 15 Jahren die Schätze der Volksmusik seiner Region entdeckt und sich diese Traditionen buchstäblich einverleibt. Im Besonderen aber zog ihn bald die Musik des südlichen Balkans an. So verbrachte er rund eineinhalb Jahre in Rumänien, jenem Land, in dem die Musiktradition der Zigeuner noch sehr lebendig im Brauchtum verankert ist. Gespielt wird immer «aus dem Bauch heraus», Noten sind so gut wie unbekannt.

Die Idee, das Erlernte, nämlich die klassische Art des Musizierens, mit den volkstümlichen Weisen zu vereinen, erhielt Auftrieb, als er bei vier Damen, allesamt ebenfalls Absolventen der ENA, auf begeistertes Echo stiess. Entstanden ist, da alle in der Gruppe ausschliesslich Streichinstrumente spielen, ein völlig neuer Stil in der rumänischen Musik. Bewahrt haben sie indessen deren Seele, diese Melange aus sentimentalen, oft an die Nähe des Orients erinnernden Klangelementen und explodierenden Einlagen. Eine besondere Note verlieh Brossier dem Abend mit seiner «Violon d’amour», einer Sonderform der Violine mit fünf Spiel- und sechs Resonanzsaiten, die den Klangkörper des Quintetts mit subtilen Untertönen bereicherte.

Kontrastprogramm am nächsten Wochenende

Während das Quintett Bumbac «unplugged», also unverstärkte Kammermusik zelebrierte, setzen die drei Musikgruppen am kommenden Samstag beim Kulturfest, dem Saisonabschluss vor der Sommerpause, wieder ganz andere Akzente. In einer transatlantischen Kreuzfahrt nehmen sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise.

Umrahmt wird das Kulturfest durch zahlreiche Aktivitäten für Jung und Alt und im Besonderen – da auf einer Kreuzfahrt das Captainsdinner schon zwingend zum Programm gehört – mit einem internationalen Buffet. Kochkünstlerinnen und -künstler bieten Spezialitäten aus über einem Dutzend Ländern an. Check-in für dieses multikulturelle Abenteuer ist um 16 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. (pd)

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