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Kultur im Kino macht neugierig

Etwas mehr als hundert Personen kamen am Donnerstagabend zur zweiten kulturellen Veranstaltung ins Kino City. Viele der Besucher wussten noch nicht, was sie bei diesem neuen Kultur-Event in Uzwil erwartet.
Chris Gilb
Belebte Uzwiler Bahnhofstrasse: Besucher geniessen vor dem Kino den warmen Frühlingsabend und warten gespannt auf den Anlass. (Bild: Chris Gilb)

Belebte Uzwiler Bahnhofstrasse: Besucher geniessen vor dem Kino den warmen Frühlingsabend und warten gespannt auf den Anlass. (Bild: Chris Gilb)

UZWIL. Es ist halb sieben am bisher wärmsten Tag dieses Jahr. Das Ehepaar Bieri steht mit einem Glas Sekt vor dem Kino City in Uzwil und wartet auf weitere Besucher. «Eigentlich ist heute ein perfekter Grillabend», sagen die beiden. Trotzdem freuen sie sich, die Veranstaltungsreihe Kultur im Kino kennenzulernen. «Das Uzwiler Kino muss erhalten bleiben. Dazu kann so ein Konzept einen wichtigen Beitrag leisten. Wir besuchen oft nachmittags eine Vorstellung, auch einmal einen Kinderfilm. Das City ist ein schöner Ort», sagen sie. Auch die Wahl der Künstler finden sie gut.

Die Gattin hat das Musikkabarett «Weniger Egli» schon öfters gesehen und will es jetzt ihrem Mann zeigen. Sie haben sich eine Fine-Food-Schlemmerbox vorbestellt und sind jetzt gespannt, was deren Inhalt ist. Christoph Bär kennt diesen: Die Box wird vom Hotel Uzwil zusammengestellt und enthält allerlei Delikatessen. Wir haben während der ersten Veranstaltung von Kultur im Kino gemerkt, dass die Gäste in der Pause hungrig sind. Deshalb probieren wir jetzt das Konzept dieser Fine-Food-Schlemmerbox aus», sagt der Uzwiler Kulturbeauftragte.

100 Tickets im voraus verkauft

Die Besucher konnten das Essen im voraus reservieren. 15 haben dieses Angebot in Anspruch genommen. Nun hofft Christoph Bär auf einen Werbeeffekt für die nächsten Veranstaltung. «Bei der ersten Vorstellung waren wir ausgebucht, das heisst 190 Tickets wurden verkauft. Für die heutige Vorstellung konnten wir 100 Tickets im Vorverkauf absetzen, vielleicht gehen noch einige über die Abendkasse weg», sagt er.

Nach halb sieben trudeln die Besucher aus allen Himmelsrichtungen ein. «Wir sind ja doch nicht die einzigen», tönt es allenthalben. Es scheint, als wüssten die Uzwiler noch nicht ganz, was sie von dieser neuen Veranstaltungsreihe halten sollen. Es ist grösstenteils ein älteres Publikum, aber auch mehrere Junge sind darunter.

Um sieben beginnt die Show. Es zeigt sich, das längst nicht alle Tickets verkauft wurden. Eine Frau aus der hinteren Reihe zeigt auf die leeren Reihen vor ihr: «Da sind noch Plätze frei. Es ist halt nicht so ideal, dass das Duo erst kürzlich in Flawil aufgetreten ist.» Bär gibt ihr recht: «So fehlt wahrscheinlich ein Teil des Heimpublikums, aber als wir den Termin in Uzwil organisierten, stand jener in Flawil noch nicht fest.»

«Waldwald» oder «Baumwald»

Dann legen die beiden amüsanten Richter aus Flawil los und gestehen dem Publikum, dass sie nirgends lieber ihre Asche als über Uzwil verstreuen lassen würden. «Ich finde es super, dass sie mit ihrem richtigen Namen auftreten, da gehört Mut dazu, dass imponiert mir», sagen die Bieris in der Pause. Ihnen gefällt die Vorstellung. Vor allem das Stück über den Flawiler Rehwald hat es ihnen angetan. Die beiden Richter amüsieren sich über den Namen und fragen, ob der Name «Waldwald» oder «Baumwald» eine Alternative gewesen wäre.

Trotz schwachem Verkauf an der Abendkasse ist Christoph Bär zufrieden: «Die Veranstaltungsreihe ist auf eine Auslastung von 40 Prozent angewiesen. Heute hatten wir gut 50 Prozent.»

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