Kulinarik, Kultur und Kontakte

Am Samstag ging das erste Bronschhofer Quartierfest über die Bühne. Die 24 Aussteller und Essstände boten eine grosse Vielfalt an Angeboten und Kulinarik.

Christof Lampart
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Am 1. Quartierfest herrschte trotz Bruthitze gute Stimmung. (Bild: Christof Lampart)

Am 1. Quartierfest herrschte trotz Bruthitze gute Stimmung. (Bild: Christof Lampart)

BRONSCHHOFEN. Eines wurde bei der Gluthitze etwas vermisst: ein Glacestand. Dieser hätte sich an diesem Tag – da waren sich alle einig – wohl am meisten rentiert. Die Umsätze waren zwar an vielen Essständen beachtlich, jedoch zugleich garantiert weniger hoch, als viele im Vorfeld kalkuliert hatten.

Es lief immer etwas

Doch das hatte nun einmal, wie bereits erwähnt, witterungsbedingte Gründe. Weitere, von den Veranstaltern nicht beeinflussbare Faktoren wie das optimale Badi- und Ausflugswetter und die parallel laufende Street Parade in Zürich dürften das Ihrige dazu beigetragen haben, dass am ersten Bronschhofer Quartierfest immer etwas lief, der Anlass als solcher jedoch nicht überlaufen war. Klar, gab es unübersehbare Stosszeiten – zum Beispiel kurz vor dem Mittag –, doch ein eigentliches Gedränge konnte rund um die Stände und Attraktionen nicht festgestellt werden. Dafür gab es einfach zu viele Attraktionen und zu viel wohltuender Platz dazwischen.

Besonders beliebt waren bei den Kleinsten die Hüpfburg und die Fun-Fahrzeuge, welche auf dem Bommeten-Areal ausprobiert werden durften, während viele Erwachsene sich frühzeitig auf die Suche nach einem Platz im Schatten machten.

Ziemlich positives Fazit

Auch das Platzkonzert der Burgstall-Musikanten lockte Gross und Klein an. Schön zu sehen war aber auch, wie neugierig nicht nur die eigentlichen Kunden waren, sondern auch die Aussteller untereinander. Es wurde intensiv die Gelegenheit genutzt, um informell Kontakte zu knüpfen.

So dürfte am Ende bei vielen Ausstellenden – komplett unabhängig vom finalen Kassensturz – ein Gefühl vorgeherrscht haben, das mit «eher positiv» beschrieben werden könnte, denn die Organisation war vorzüglich, die Stimmung toll.