Kuh-Bags und Schweizer Glücksschokolade

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Es war eine «einfache» Delegiertenversammlung für Claudio Bianculli (oberes Bild). Der Vorsitzende der Geschäftsleitung des Zweckverbandes Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) musste am Donnerstagabend keine kritischen Fragen beantworten. Es blieb Zeit, um sich vertieft mit aktuellen Themen zu befassen. Zum Beispiel mit der Fortführung der Kunststoffsammlung im sogenannten Kuh-Bag. Nach einem mehrminütigen Monolog wollte Bianculli die Fragen der Delegierten beantworten. Als keine kamen, sagte er: «Auch dieses Thema war also erschlagend.»

Die Zusammenarbeit mit dem benachbarten süddeutschen Raum, dem Vorarlberg und erst recht mit dem Fürstentum Liechtenstein sei manchmal einfacher als jene mit den angrenzenden Kantonen, stellte der St. Galler Wirtschaftsminister, Regierungsrat Bruno Damann, am traditionellen Oberuzwiler Unternehmeranlass vom Montag fest. Die Ostschweizer hätten halt eher einen leicht depressiven Einschlag. Erstaunlicherweise, wie er meinte. Stehe hier doch eine der bedeutendsten Schokoladefabriken der Schweiz: die Flawiler Schokoladefabrik des Glücks.

An einem Wirtschaftsanlass der Region Wil sorgte Donato Scognamiglio (unteres Bild) für viele Lacher. In einem kurzweiligen Referat erklärte er die Region Wil in Zahlen – und verglich sie mit anderen Regionen des Landes. Während in Wil und Umgebung nur zehn Prozent eine Hochschule besuchen, liegt der Wert in Zürich bei satten 34 Prozent. Dafür wurden in der Region Wil in den vergangenen Jahren mehr Firmen gegründet als in der Metropole. Die Zürcher bekamen ordentlich ihr Fett weg. In seinem Berner Dialekt sagte Scognamiglio schliesslich: «Die Zürcher sind extrem beliebt – in Zürich. Kein Berner ginge jedoch freiwillig dorthin, wenn es nicht fürs Arbeiten wäre.» (red)