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Künstlernetzwerk Ohm 41 bringt Lauch in Sicherheit

Es wurde zertrampelt, erwachte zu neuem Leben und gedeihte danach prächtig: Das Kunstwerk des Kollektivs Ohm 41, bestehend aus Lauchen, die sie auf dem Schwanenkreisel anpflanzten. Nun ist es Geschichte.
Gianni Amstutz
Die Öhmler entfernen die Lauchsetzlinge im Schwanenkreisel. (Bild: PD)

Die Öhmler entfernen die Lauchsetzlinge im Schwanenkreisel. (Bild: PD)

Gestern Freitag entfernten Mitglieder des Kunstnetzwerks Ohm 41 die Dekoration, die den Schwanenkreisel während rund eines Monats verschönert hatte. Mehr als 3000 Lauche hatte Stefan Kreier von Ohm 41 im Beet des Kreisels angepflanzt, um das Urban-Gardening in seine Extreme zu ziehen, diesen neuen, modernen Gartenanbau mittels völliger Absurdität auf die Spitze zu treiben und auf den Arm zu nehmen, wie er vor der Umsetzung des Projekts angekündigt hatte. Im Sinne eines «Krautfundings» verkaufte Stefan Kreier Patenschaften für Lauche.

Fussballfans sind keine Lauchfans

Die Aktion, die im Rahmen der Austellung «Art Wil» stattfand, sorgte aber nicht nur ihrer Kuriosität wegen für Schlagzeilen. Fussballfans setzten dem Gemüse in ihrem Siegestaumel ordentlich zu. Der Schwanenkreisel ist in Wil traditionell Standort für ausgelassene Siegesfeiern nach Siegen an Weltmeisterschaften. So auch, nachdem die Schweiz gegen Serbien in der Gruppenphase 2:1 gewonnen hatte. Dabei zertrampelte die feiernde Menschenmenge die Lauche auf dem Schwanenkreisel und hinterliessen diese völlig plattgewälzt. Doch das Gemüse kam mit einem blauen Auge davon. Der Grossteil der Lauche überstand den Zwischenfall unbeschadet. So zeigte sich das Kunstwerk bald wieder in seiner alten Pracht.

Nun aber hat es sich «ausgelaucht» auf dem Schwanenkreisel. Augenzwinkernd meint Markus Eugster von Ohm 41, dass man die Lauche pünktlich vor dem WM-Final am Sonntag entfernt habe. Wohl deshalb, um ein weiteres Lauch-Debakel zu verhindern und die Setzlinge noch rechtzeitig vor der nächsten Siegesfeier in Sicherheit zu bringen.

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