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KRÖNEND: Ein Abend des Genusses

Erst der Muntermacher, dann der Schlummertrunk: Am Mittwochabend konnte in Wil im «La Moka» Kaffee und bei «Widmer Biere» Gerstensaft degustiert werden.
Christof Lampart
Conny Widmer erläutert die Ingredienzen eines Bieres. (Bilder: art)

Conny Widmer erläutert die Ingredienzen eines Bieres. (Bilder: art)

Der genussreiche Event fand im Rahmen der noch jungen Veranstaltungsreihe Altstadtplus statt, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, aufzuzeigen, was die Wiler Altstadt an Geschäften und Attraktionen zu bieten hat. Dass mit «Krönender Schaum», so der Titel der Veranstaltung, ein «Nerv» getroffen wurde, zeigte sich auch daran, dass der Abend derart schnell ausgebucht war, dass «Krönender Schaum» aufgrund der grossen Nachfrage bereits ein zweites Mal im September stattfinden wird.

Selber Kaffee rösten

Dass Kaffee für Francesco Diomaiuta das Lebenselixir schlechthin ist, musste der Gastgeber des «La Moka»-Cafés nicht erst noch gross erläutern. Mit Hingabe führte er die 30 Frauen und Männer in die Welt der Kaffeesträucher, -kirschen und -bohnen ein. Dass er stets selbst röstet und erst danach seinen «Kaffee» aus bis zu sieben verschiedenen Sorten mischt, ist für ihn selbstverständlich. Kaffee, das wurde nicht erst an seinen Erläuterungen deutlich, darf und soll muntermachen, doch sollte er vor allem schmecken. Und so bildeten sich, derweil eine kleine Röstmaschine den Kaffeeduft im Raum verströmte, rasch eine lange Schlange am Tresen, wo schon alsbald über Gott, die Welt und – irgendwie selbstverständlich – über Kaffee geredet wurde.

Bock auf «Böckli»

Nach gut einer Stunde trat die Runde den Weg ins Widmersche Bierdepot an der Löwenstrasse an, wo Christof und Conny Widmer eine kleine Geschichte über den Werdegang des Gerstensaftes zum Besten gaben. Zuerst in mündlicher, dann in flüssiger Form. In Degustationsgläsern wurde in aufsteigender Folge der Bittergrade zuerst ein Maisbier aus dem Rheintal, ein belgisches Triple, ein italienisches Dunkelbier und – zu guter Letzt – ein Trank aus Widmers Eigenfabrikation ausgeschenkt: ein dunkles «Hopfä-Böckli», das, nebst einer angenehmen Herbheit, auch 6,5 Volumenprozente aufweist – und somit «nur» das drittstärkste Bier an diesem Abend war. Kein Wunder also, wurde aus der zuvor munteren Runde im Verlauf der Stunde ­ eine immer heiterere, die sich schliesslich gut gelaunt auflöste. Für die Besucherinnen und Besucher war es keine Frage: Der Abend war ein Genuss.

Christof Lampart

redaktion@wilerzeitung.ch

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