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Kritik an Wiler Stadtrat ist begründet

Die Stadtparlamentarier Guido Wick (Grüne Prowil) und Roman Rutz (EVP) monieren, der Stadtrat habe einen Parlamentsbeschluss zur Kürzung von Stellenprozenten im Kaderbereich des Departements Bildung und Sport nicht korrekt umgesetzt. Der Fall ist kompliziert und doch scheinen die Anschuldigungen auf einer soliden Grundlage zu basieren. Auch der Stadtrat signalisiert nun, dass er bei der Umsetzung Fehler gemacht haben könnte.
Gianni Amstutz
Gianni Amstutz, Redaktor Wiler Zeitung

Gianni Amstutz, Redaktor Wiler Zeitung

Die Anschuldigungen an den Stadtrat scheinen nicht völlig aus der Luft gegriffen. Im Antrag zur Schaffung der Stelle «Leiter Bildung» war eine Reduktion von 20 Stellenprozent auf Kaderstufe im Bildungsdepartement (BS) bereits enthalten. Diesen Antrag befürwortete die Parlamentsmehrheit. Ebenso befürwortete sie den Antrag der GPK für eine Senkung im Kaderbereich von 30 Stellenprozent als Bedingung für die Schaffung der Stelle «Leiter Bildung». 30 plus 20 ergibt 50.

Trotzdem wurden im BS nur 30 Stellenprozent abgebaut. Jutta Röösli spricht von unterschiedlichen Selbstverständlichkeiten, einem Missverständnis also. Damit räumt sie ein, den Willen einiger Parlamentarier falsch gedeutet zu haben. Ob es eine Mehrheit war, ist schwierig festzustellen. Vielleicht wäre heute Abend eine Diskussion im Parlament nötig, bei der die Fraktionen Stellung nehmen könnten. So würde Klarheit geschaffen, wie das Parlament seinen Auftrag verstanden haben wollte. Dass der Stadtrat Bereitschaft zeigt, ein allfälliges Missverständnis zu beheben, darf aber als positives Zeichen gewertet werden.

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