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Kostengünstige Lösung gefunden

Die Brücke über die Thur bei Niederbüren zeigt Schäden. Der wichtige Flussübergang wird hauptsächlich von Mitgliedern des Ostschweizerischen Golfclubs befahren. Dieser beteiligt sich an den Kosten von insgesamt 35 000 Franken.
Philipp Stutz
Mitarbeiter eines Strassenbauunternehmens dichten Fugen zwischen den Betonelementen ab. (Bild: Philipp Stutz)

Mitarbeiter eines Strassenbauunternehmens dichten Fugen zwischen den Betonelementen ab. (Bild: Philipp Stutz)

Die Thurbrücke vom Dorf Niederbüren hinüber zum Golfplatz muss laut dem Gemeinderat dringend repariert werden. Die Belastungen – die Brücke ist für ein Gewicht von drei Tonnen ausgerichtet – haben ihr zugesetzt. Die Witterung erlaubt es, die Arbeiten noch während dieser Woche durchzuführen. Ist doch dafür gutes Wetter ohne Frost vonnöten.

Ursprünglich war geplant gewesen, die Betonelemente der Brücke zu ersetzen, was laut dem verantwortlichen Bauingenieur Marco Jecklin mit Kosten von annähernd 130 000 Franken verbunden gewesen wäre.

Wichtige Verbindungüber die Thur

Aus diesem Grund wurde einer kostengünstigeren Variante der Vorzug gegeben. Die bestehenden Betonelemente werden fixiert und mit einem Netz und Kaltmikrobelag überdeckt. Ebenso wird die Stahlkonstruktion gereinigt. Das hat Kosten von rund 35 000 Franken zur Folge. Laut dem Niederbürer Grundbuchverwalter Michael Hube konnte eine praktikable und günstige Lösung gefunden werden. Es handle sich um eine wichtige Verbindung über die Thur. Die nächsten Brücken befinden sich einerseits in Billwil bei Oberbüren, anderseits in Bischofszell. Während der Sanierung bleibt der Durchgang für Fahrzeuge, Fussgänger, Velofahrer und Reiter gesperrt. Der Zubringerverkehr wird über Oberbüren umgeleitet.

Während des 18. Jahrhunderts war zwischen Niederbüren und der Kobesenmühle (Gemeinde Niederhelfenschwil) ein Fährbetrieb eingerichtet worden. Ab 1919 wurde die Thur kanalisiert und 1923 die Fähre durch einen Steg ersetzt. Fünf Jahre später kam es zum Bau der heutigen Brücke. Während der Kriegsjahre 1941/1942 erfolgte die Rodung der Auen beidseits der Thur für das kriegswirtschaftliche Anbauwerk, «Plan Wahlen» genannt.

Die Brücke dient namentlich Mitgliedern des Ostschweizerischen Golfclubs, die mit ihren Fahrzeugen den Thurübergang benutzen, um zum Golfplatz zu gelangen. Aus diesem Grund hat sich der Golfclub auch an den Kosten beteiligt. Mit welchem Betrag, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

René Bühler war erster Präsident

Der Ostschweizerische Golfclub hat Tradition. Eine kleine Gruppe Sportbegeisterter, bestehend aus dem Uzwiler Industriellen und Nationalrat René Bühler sowie Max Paul Zollikofer und Hans Eidenbenz, hatte von der Bürgerkorporation Niederbüren im Juli 1948 grünes Licht für die Realisierung dieser Sportanlage nahe der Thur erhalten. Zum ersten Präsidenten des Ostschweizerischen Golfclubs wurde René Bühler bestimmt.

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