Kopf-an-Kopf-Rennen um Wiler Stadtpräsidium

WIL. Der Entscheid um das Stadtpräsidium von Wil ist vertagt. Im ersten Wahlgang erreichte keiner der vier Kandidaten das absolute Mehr. Die wilde Kandidatin Susanne Hartmann (CVP) erhielt 20 Stimmen mehr als Armin Eugster, offizieller Kandidat der CVP. Der zweite Wahlgang findet am 4. November statt.

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In der CVP-Hochburg Wil will Stadtparlamentarierin Susanne Hartmann Stadtpräsidentin werden. Die Tochter des 2009 verstorbenen Wiler alt Stadtpräsidenten Josef Hartmann kandidiert wild, weil sie von der CVP nicht nominiert wurde. Offizieller CVP-Kandidat ist Kantonsrat Armin Eugster. FDP und SP treten ebenfalls an.

Für die Nachfolge von Bruno Gähwiler (CVP) sind 6710 gültige Stimmen eingegangen, das absolute Mehr beträgt 3356 Stimmen, wie die Stadt Wil am Sonntag mitteilte. Susanne Hartmann erhielt 1989 Stimmen, dicht gefolgt von CVP-Kantonsrat Armin Eugster mit 1969 Stimmen. Daniel Meili (FDP) erzielte 1592 Stimmen und Marianne Mettler (SP) 1099 Stimmen. Auf Vereinzelte entfielen 61 Stimmen.

Damit hat keiner der vier Kandidaten im ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht. Der zweite Wahlgang findet am 4. November statt. (sda)