Kopf-an-Kopf-Rennen

Es war schwierig, im Vorfeld der Ausmarchung ums Schulratspräsidium Prognosen abzugeben. Dies in Erinnerung an die Wahl des Gemeindepräsidenten im vergangenen Jahr, wo ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet wurde. Schliesslich aber ein eindeutiges Ergebnis zustande kam.

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Es war schwierig, im Vorfeld der Ausmarchung ums Schulratspräsidium Prognosen abzugeben. Dies in Erinnerung an die Wahl des Gemeindepräsidenten im vergangenen Jahr, wo ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet wurde. Schliesslich aber ein eindeutiges Ergebnis zustande kam.

Diesmal war's umgekehrt. Erich Wagner (CVP) und Daniel Wyder (SP) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erreichten mit beinah identischen Stimmenzahlen eine Pattsituation. Der parteilose Raphael Bär erzielte einen Achtungserfolg. Alle drei verfehlten das absolute Mehr aber deutlich.

Dass der Sozialdemokrat Wyder auf die Stimmen der Freisinnigen zählen durfte, hat das Ergebnis beeinflusst. Sind doch die übrigen Kandidaten der SP sowohl im Gemeinde- als auch im Schulrat jeweils am Schluss der Gewählten plaziert. Wyder darf auch im zweiten Wahlgang auf bürgerliche Unterstützung hoffen. Überlegt sich doch die FDP, ein überparteiliches Komitee zu bilden.

Bei Kommunalwahlen zählt weniger die Partei als vielmehr die Person. Dennoch muss in Betracht gezogen werden, dass der CVP mit der Eroberung des Schulratspräsidiums die absolute Mehrheit zufallen würde. Ungewiss ist, ob Raphael Bär nochmals ins Rennen steigt. Vielleicht werden die Karten gar neu gemischt. Und eine Frau stellt sich zur Wahl ins zweithöchste Amt, das die Gemeinde Uzwil zu vergeben hat.

Philipp Stutz

philipp.stutz@wilerzeitung.ch