Kontroverse um Quartierschulstandort

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Erwin Böhi (SVP) zeigte sich nicht zufrieden mit der Beantwortung seiner Interpellation «Quartierschulen und Integration» durch den Stadtrat. Mit dieser wollte Böhi bezwecken, dass die Quartierschule an einem religionsneutralen Ort stattfinden soll. Dies als Reaktion darauf, dass zwischen September und Dezember des vergangenen Jahres die Kurse in Mehrzweckräumen des islamischen Begegnungszentrums abgehalten wurden. Der Stadtrat stellte in seiner Antwort klar, dass man das Angebot der islamischen Gemeinschaft begrüsse, die Kurse in ihren Räumlichkeiten durchführen zu können. Denn die Suche nach geeigneten Räumen gestalte sich schwierig. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann kritisierte Böhi zudem für seine widersprüchliche Haltung. Einerseits fordere er eine Öffnung der islamischen Gemeinschaft, schlage aber die Türe zu, wenn diese Hand böte. Böhi kündigte an, die Diskussion in der Integrationskommission weiterzuführen. (gia)