KONTAKT: Ein Abend mit Sonnenenergie

Bei sommerlichen Temperaturen fand der Unternehmerapéro der Stadt Wil statt. Dieser dient in erster Linie der Netzwerkpflege. Doch die Besucherinnen und Besucher erfuhren auch einiges über das Energiesparen.

Philipp Haag
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Stadtpräsidentin Susanne Hartmann mit dem neuen Wiler Arbeitgeberpräsidenten Markus Fust, Inhaber der Schreinerei Fust (l.), und Joachim Zappe, Geschäftsführer Stihl Wil. (Bilder: Philipp Haag)

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann mit dem neuen Wiler Arbeitgeberpräsidenten Markus Fust, Inhaber der Schreinerei Fust (l.), und Joachim Zappe, Geschäftsführer Stihl Wil. (Bilder: Philipp Haag)

Philipp Haag

philipp.haag@wilerzeitung.ch

Der Hinweis «Ungeheizt» auf der Einladung wirkte wie ein ulkiger Gruss an die vergangenen Veranstaltungen. Denn beim Unternehmerapéro der Stadt in der meist kühlen Lokremise beim Bahnhof in Wil war es am Mittwochabend angenehm warm, herrschte doch ein beinahe schon sommerliches Wetter. Bei herrlichem Sonnenschein sprach Stadtpräsidentin Susanne Hartmann vor 150 Unternehmerinnen und Unternehmern von einer «zündenden Idee», welche diese für ein Produkt benötigten, um eine Firma aufbauen und mit «unternehmerischem Herzblut» betreiben zu können. Power und Energie seien aber nicht nur unabdingbar, um die Mitarbeitenden zu motivieren, sondern auch, um den Betrieb maschinell am Laufen zu halten.

Steigerung der Energieeffizienz

Wie und wie viel der elektrischen Energie mit geeigneten Massnahmen eingespart werden kann, zeigten drei Referenten auf. Roland Frei von der «KMU-Plattform für Energieeffizienz (Peik)», angeboten von Energie Schweiz, Philipp Egger von der Energieagentur St. Gallen sowie Sabine Marbert von Pro Kilowatt des Bundes erläuterten, welche Beratungen es gibt, wie derartige Beratungs- und schliesslich Umsetzungsprozedere ablaufen, welche Energieeffizienzsteigerungs- und in der Konsequenz Kostenein-sparmöglichkeiten bestehen und wie Förderprogramme zu finden sind ( www.energiefranken.ch ).

Trotz der Informationen, der 4. Unternehmerapéro diente in erster Linie der Netzwerkpflege und dem ungezwungenen Zusammensein. Die Besucherinnen und Besucher aus Wil, Bronschhofen und Rossrüti bedienten sich am Buffet, standen in kleinen Grüppchen zusammen und unterhielten sich. Die Energie liess einige aber nicht ganz los, sprachen sie doch über die Abstimmung vom 21. Mai über das Energiegesetz.