KOMMENTAR
Fussballer sind Vorbilder: Nicht nur darum sollten sie sich impfen lassen

Wiederholt steht der FC Wil wegen Coronafällen in den Schlagzeilen. Das müsste nicht sein, wenn sich alle impfen lassen würden.

Simon Dudle
Simon Dudle
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Das Wiler Spiel in Kriens musste wegen Corona abgesagt werden.

Das Wiler Spiel in Kriens musste wegen Corona abgesagt werden.

Bild: Dominik Wunderli

Kein Mensch kann gezwungen werden, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Weder der Otto Normalverbraucher, noch ein Stadtpräsident, noch ein Fussballprofi. Das ist gut so und gilt es jederzeit zu respektieren.

Und trotzdem ist die Situation bei Profifussballern, wie sie es auch auf dem Wiler Bergholz sind, etwas anders als bei manch anderen Menschen. Fussballer stehen in der Öffentlichkeit und haben Vorbildfunktion für viele andere. Wenn wegen einer Corona-Ansteckung wiederholt Meisterschaftsspiele oder im schlimmsten Fall gar eine ganze Meisterschaft abgesagt werden müss(t)en, hat oder hätte dies weitreichende Konsequenzen.

Den Spielern des FC Wil wurde vor einigen Wochen die Impfung so quasi auf dem Silbertablett präsentiert und der Piks war an einem speziellen Termin im Stadion Bergholz möglich. Mehr an Hilfestellung ist nicht möglich.

Wer das Angebot trotzdem ablehnt, der muss bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Es ist dabei schon fast das Mindeste, dass die Impf-Verweigerer die regelmässigen Coronatests künftig selbst berappen.

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