Knapp am Titel vorbeigeschrammt

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Oberbüren/Wil Um auf die uneigennützige Arbeit aufmerksam zu machen und Leistungen der Samariter zu würdigen, führte der Samariterverband St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein am Samstag in der Kybun World in Sennwald die Wahl des «Samariter des Jahres» durch.Fünf Kandidierende hatten sich für den Final qualifiziert. Darunter auch die Wilerin Carole Déteindre und Nadja Scheiwiller aus Oberbüren.

Der Titel ging schliesslich an Esther Näf vom Samariterverein Widnau. Regierungsrätin Heidi Hanselmann, welche die Preisverleihung vornahm und die Laudatio hielt, zeigte sich überzeugt davon, dass alle Finalisten den Sieg verdient hätten. Denn auch Carole Déteindre, Nadja Scheiwiller, Simoné Hättenschwiler (St. Gallen) und Paul Krähemann (Wildhaus) hätten Besonderes geleistet. Es liege aber in der Natur dieser Wahl, dass es nur einen Sieger geben könne.

Nebst der Titelgewinnerin standen sämtliche Samariter im Zentrum der Feier. Sogar die Zentralpräsidentin des Schweizerischen Samariterbunds, die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Regine Aeppli, war zu Ehren der Finalisten angereist. Ohnehin war die Resonanz auf die Veranstaltung gross. «Wir hatten mit maximal 50 Besuchern gerechnet. Gekommen sind weit über hundert», freute sich Ursula Forrer, Präsidentin vom Samariterverband St. Gallen-Fürstentum Liechtenstein. (pd/ahi)