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Klimawandel: Thurgauer Kantonsräte geben grünes Licht für Koordinationsstelle

Die Parteien waren sich nicht einig, wie man den Klimawandel stoppen sollte. Fast unbestritten war jedoch die Schaffung einer neuen Koordinationsstelle
Peter Bühler
Peter Bühler, CVP Kantonsrat, Ettenhausen. (Bild: Donato Caspari)

Peter Bühler, CVP Kantonsrat, Ettenhausen. (Bild: Donato Caspari)

Eine reich befrachtete Tagessitzung startete mit dem Amtsgelübde von Jörg Schläpfer und Lukas Madörin. Erfreulich war die überwältigende Zustimmung zur Einbürgerung von über 100 neuen Kantonsbürgerinnen und Kantonsbürger; darunter auch rund ein Dutzend Personen aus dem Hinterthurgau.

Viel zu reden, ja zu argumentieren gab die Interpellation von Josef Gemperle (CVP, Fischingen) und Elisabeth Rickenbach (EVP) zum Thema «Klimawandel stoppen statt verdrängen». Erwiesenermassen waren die Parteien sich nicht einig, wie man den Klimawandel stoppen sollte. Fast unbestritten war jedoch die Schaffung einer neuen Koordinationsstelle, die beim Kanton geschaffen werden sollte, damit an einem Ort sämtliche Fäden zusammen laufen können, die mit Klima und Veränderung desselben zu tun haben. Die Diskussion zum Geschäftsbericht 2018, in welchem der Kanton Thurgau dem Grossen Rat Rechenschaft ablegt und die Staatsrechnung publiziert, war dann weniger heissblütig als die vorherige. Gallus Müller (Guntershausen) für die CVP und Vico Zahnd (Weingarten) für die SVP konnten als Fraktionssprecher von einem sehr guten Abschluss mit schwarzen Zahlen berichten und die Regierung dafür auch beglückwünschen. Der Nachtragskredit wurde ohne Gegenstimme genehmigt.

Eine erfreuliche, wenn auch knappe Angelegenheit wurde die Motion für ein neues parlamentarisches Instrument, welches eine «Fragestunde im Grossen Rat» vorschlug. Dieses Anliegen, das verschiedene SVP-Kantonsräte eingebracht hatten, wurde mit 58 Ja zu 49 Nein erheblich erklärt. Mit der klar abgelehnten Motion von Jacob Auer, Arbon, (SP), der die Ladenöffnungszeiten wieder rückwärts anpassen wollte, ging ein langer Parlamentstag zu Ende. Eine Standing Ovation für die zu verabschiedende Ratsweibelin Jolanda Erhardt, Eschlikon, war mehr als nur der verdiente Lohn für eine stille Hinterthurgauer Schafferin.

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