Kleine Schwester des Auto-Salons

Die jährliche regionale Autoshow mit sieben Partnern in der Region fand bei frühlingshafter Stimmung statt. Besucher konnten sich von den neusten Innovationen aus der Fahrzeugbranche überzeugen lassen.

Steven Giger
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Martin Kaiser, Verkaufsleiter der Buga Oberbüren, vor einer diesjährigen Neuheit bei der Autoshow. (Bild: Steven Giger)

Martin Kaiser, Verkaufsleiter der Buga Oberbüren, vor einer diesjährigen Neuheit bei der Autoshow. (Bild: Steven Giger)

UZWIL. Der internationale Auto-Salon in Genf ist jedes Jahr ein begehrter Treffpunkt für Auto-Freunde aus der ganzen Schweiz. Jeweils an dessen letzten Wochenende wird auch die Region um Uzwil in positive Auto-Stimmung versetzt. Die regionale Autoshow in Oberbüren, Flawil, Niederuzwil und Oberuzwil sorgte auch dieses Jahr für innovative Ideen. Die lokale Fahrzeugbranche präsentierte am Samstag und Sonntag ihre Neuheiten und lud die Umgebung dazu ein, sich von den sieben Autopartnern überzeugen zu lassen. Die Betriebe, welche die Autoshow durchführten, waren die West-Garage Lanker, die Nocera & Strub AG, die Garage Brüllhardt GmbH, die Langacker Garage AG, das Autozentrum Oberuzwil, die Buga Oberbüren und Auto Eberle Uzwil.

Elektroautos im Trend

Die Besucher konnten sich von verschiedenen Automarken überzeugen lassen. Neue Typen und leistungsstarke Modelle wurden präsentiert. Roland Stadler von der Buga Oberbüren stellt fest, dass seine Angebote eine Tendenz in Richtung Elektro-Sektor zeigen: «Wir haben bereits 60 Elektroautos im Umlauf», so der Geschäftsführer. Dieser Trend scheint nicht bei allen Garagen vorhanden zu sein. Bei der Garage Brüllhardt in Niederuzwil zeigt sich ein anderes Bild. «Unsere Kunden wollen heute häufig ein klassisches Fahrzeug mit schönen oder speziellen Farben», sagt der Inhaber Mike Brüllhardt.

Bewährte Zusammenarbeit

Seit Jahren findet die regionale Autoshow statt. Mike Brüllhardt schätzt die enge Vernetzung unter den Garagen, diese beschränke sich aber nicht nur auf diesen Event: «Die Zusammenarbeit untereinander funktioniert sensationell. Man bietet sich untereinander Hilfe an und kann auf die Hilfsbereitschaft der anderen zählen.»

Die erfolgreiche Veranstaltung jedes Jahr spricht für die gute Vernetzung. Die Betriebe würden beruflich nicht gegen- sondern miteinander arbeiten, erklärt Brüllhardt.

Trotz des milden Wetters waren die Fahrzeugbetriebe am Wochenende gut besucht. Mit Festwirtschaften wurde der Frühlingsanlass zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt für Interessierte jeden Alters. Viele Autobegeisterte, Familien und Einzelpersonen nahmen sich die Zeit, um gleich mehrere Garagen zu besuchen.