Kleine schlagen Grosse

In Stäfa wurde der 16. Herbst-Cup ausgetragen. Die Uzwiler haben mit guten Leistungen aufgewartet.

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HALLENRADSPORT. Trotz des spannenden Wettkampfes sorgte bei den meisten Sportlerinnen und Sportlern die herannahende Entscheidung, wer Anfang November nach Aschaffenburg (D) an die Hallenradsport-Weltmeisterschaften fahren darf, für den eigentlichen Nervenkitzel.

Ziel zum Greifen nah

Im Fall des Einer-Kunstradfahrers Lukas Burri ist dieses Ziel zum Greifen nahe. Sein erster Durchgang am Samstag war jedoch nicht perfekt, und das Resultat lag weit unter seiner persönlichen Bestleistung. Dies liess Burri natürlich nicht auf sich sitzen und zeigte einen gelungenen zweiten Durchgang. Das reichte zur Silbermedaille am Herbst-Cup. Nun führt er zusammen mit seinem Konkurrenten Yannik Martens die WM-Qualifikation an. Wenn die Saison weiterhin so gut verläuft, sollte es für ein WM-Ticket reichen, glaubt Uzwils Trainer Joel Schmid.

Bei der Elite mithalten

Für eine sehr angenehme Überraschung sorgten die erst 17jährigen Juniorinnen Rahel Nägele und Jacqueline Rutz. Die Junioren-Vize-Europameisterinnen vom Frühling zeigten, dass sie in der Elitekategorie schon mitreden können. Mit einer wunderschönen routinierten Kür erhielten sie von den Kampfrichtern am wenigsten Abzug. Dies reichte am Schluss zum Gesamtsieg, und sie durften zuoberst aufs Podest steigen. Nun folgt aber eine Trainingspause, und in den Herbstferien ist ein Sprachaufenthalt geplant. Danach wird wieder fleissig trainiert, denn nach dem 18. Geburtstag gehören die beiden zur Elitekategorie.

Ob es für ein WM-Ticket reicht?

Ebenfalls auf das Podest schafften es Fabienne Hammerschmidt und Marina Sommer. Für sie reichte es zur Bronzemedaille. Ob es dieses Jahr für ein WM-Ticket reicht, wissen die zwei Jungen Frauen erst in drei Wochen nach der Schweizer Meisterschaft in Altdorf.

Die Uzwilerin Marion Vögtlin zeigte zwar zusammen mit Sabrina Räbsamen vom RV Sirnach ein sturzfreies Programm. Gesundheitliche Probleme zwangen die zwei Sportlerinnen jedoch, ihr Programm kurzfristig zu reduzieren. Somit konnten sie nicht um die Podestplätze fahren. Für sie reichte es zu Rang 8. Mit dem Top-Ten-Platz sind sie und ihr Trainer jedoch sehr zufrieden. (pd)