Kleine Baumeister am Werk

Wer vergangene Woche im Schulhaus oder auf dem Schulareal der Primarschule Wilen unterwegs war, konnte die Entstehung der verschiedensten «Bau- und Kunstwerke» mitverfolgen.

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Wilen. Die Errichtung des Schulhaus-Erweiterungbaus nahm die Primarschule zum Anlass, sich in einer Projektwoche vertieft mit dem Thema «Bauen» auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler betätigten sich in Klassen-durchmischten Gruppen selber als Handwerker.

Frei wählbare Ateliers

Jedes Kind konnte sich für zwei unterschiedliche Werkateliers einschreiben. Einzelne Gruppen beschäftigten sich mit dem Bauhandwerk anhand von Modellen.

So wurden mit Lego berühmte Bauwerke nachgebaut, es entstanden Traumhäuser in einer Schuhschachtel, Zwergenhäuser im Wald oder Pfahlbauten, die nun im Biotop bestaunt werden können. Auch das Wirken anderer Gruppen ist auf dem Schulareal unübersehbar. Da wurde eine Stützmauer mit dem ABC bemalt, der Garten mit Skulpturen aus Ytong und mit farbigen Steinmännchen verschönert und ein Turm aus Holz wuchs vier Meter in die Höhe.

In anderen Gruppen wiederum stand mehr das Experimentieren im Vordergrund. In der Strom-Werkstatt beschäftigten sie sich mit Stromkreisläufen für Licht, Glocken oder Propeller. Andere wiederum bastelten Brücken aus Papier und Türme aus Holz, die dann mit Gewichten auf ihre Stabilität überprüft wurden, oder sie verbauten das Treppenhaus mit verschieden schnellen Kugelbahnen.

Mit Erwachsenen vergleichen

Jede Gruppe hatte während der Woche auch die Möglichkeit, ihr «Bauhandwerk» mit dem der Erwachsenen zu vergleichen, wurden sie doch von Mitgliedern der Schulbehörde oder des Architekten selber im Rohbau des Erweiterungsbaues herumgeführt.

Am Freitag fand dort auch das Fest zur Aufrichte statt, wiederum unter Mitwirkung einer Kindergruppe, die Brötchen backte, Tischdekorationen bastelte und Salate und feine Desserts vorbereitete. (rf.)

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