Klaus Sohmer tritt etwas kürzer

Er hat als sorgfältiger und engagierter Archivar unschätzbare Dienste für die Vereinigung für Kulturgut Uzwil geleistet. Jetzt ist Klaus Sohmer aus dem Vorstand zurückgetreten. An der HV wurden seine Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

Kathrin Meier-Gross
Drucken
Teilen
Mit Peter Krucker (links) und Rolf Eicher treten zwei Niederuzwiler Persönlichkeiten die Nachfolge von Klaus Sohmer (Mitte) im Vorstand der Vereinigung für Kulturgut an. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

Mit Peter Krucker (links) und Rolf Eicher treten zwei Niederuzwiler Persönlichkeiten die Nachfolge von Klaus Sohmer (Mitte) im Vorstand der Vereinigung für Kulturgut an. (Bild: Kathrin Meier-Gross)

NIEDERUZWIL. Mit der Ankündigung seines Rücktritts habe Klaus Sohmer den Vorstand in einen «Schockzustand» versetzt, gestand Bauer. «Er kümmert sich praktisch um alle Belange der Vereinigung, trägt die Verantwortung für das operative Geschäft und ist erste Ansprechperson sowohl für die Öffentlichkeit als auch für Ämter. Er ist das eigentliche Aushängeschild der Vereinigung für Kulturgut. Glücklicherweise steht er uns weiter als Archivar und für besondere Aufgaben zur Verfügung.» Klaus Sohmer fügte an, dass die Zusammenarbeit im Vorstand wirklich gut sei. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrenmitgliedschaft.

Zwei Neue im Vorstand

Als Nachfolger konnten Rolf Eicher, pensionierter Informatiker und Hobbyfotograf, sowie Peter Krucker, pensionierter Postchef und Hobbyfussballer, für die Vorstandsarbeit gewonnen werden. Wiedergewählt wurden Marcel Bauer, Doris Scherrer, Sonja Bauer, Roger Affolter und Matthias Hellmüller. Markus Brändle und Thomas Höhener bleiben in der GPK.

Es war eine launige und interessierte Gästeschar, die sich für die Hauptversammlung der Vereinigung für Kulturgut Uzwil im «Ochsen» eingefunden hatte. Präsident Marcel Bauer erinnerte in seinem Jahresbericht an das gut besuchte Nordkorea-Referat von Walter Eggenberger. An der Führung durch das Staatsarchiv hatten 28 Personen teilgenommen. Geschätzt wurde auch der «Weisch-no-Treff». Erfreulich war die Teilnahme am Herbstmarkt, bei dem die beliebten Kalender mit historischen Bildmotiven verkauft wurden. An der Martini-Metzgete hatte Susanne Osterwalder aus dem Buch «Fliegeralarm und Zwetschgenfladen» vorgelesen.

Gut verankert in der Bevölkerung ist der Chlausbesuch beim Kornspeicher. Die Vereinigung für Kulturgut schmückt jeweils das ehrwürdige Gebäude und bereitet 180 Chlaussäckli vor.

Renovationen am Kornspeicher

Im vergangenen Jahr waren beim Kornspeicher das Fundament und die Dachkennel saniert worden. Die Gemeinde hatte sich mit 10 000 Franken an den Kosten beteiligt. Fassaden- und Geländerrenovation stehen noch bevor. Erneuerungsbedürftig ist auch der Holzbrunnen davor.

Das Rechnungsjahr 2014 konnte mit einem Gewinn von 2348 Franken abgeschlossen werden.

Zu den traditionellen Anlässen der Vereinigung kommt dieses Jahr ein Besuch in der Schnapsbrennerei Fraefel in Henau dazu. Geplant sind ferner zwei zusätzliche Informationstafeln: eine beim Sgraffito von Ferdinand Gehr und eine bei der alten Staatsstrasse mit der Maillart-Brücke.