Klarheit geschaffen: Johanna Burri kandidiert erneut als Gemeinderätin in Niederhelfenschwil

Innert der Einreichefrist für den zweiten Wahlgang sind in Niederhelfenschwil überraschenderweise keiner Wahlvorschläge eingegangen. Nun hat sich geklärt, warum das so ist.

Hans Suter
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Johanna Burri kandidiert erneut für den Gemeinderat.

Johanna Burri kandidiert erneut für den Gemeinderat.

Bild: PD

Es ist eine Eigenheit in der St.Galler Gesetzgebung: Wer im zweiten Wahlgang zu Kommunalwahlen nochmals antritt, muss erneut einen Wahlvorschlag mit der Unterschrift von 15 Stimm- und Wahlberechtigten einreichen. Und das, obwohl dasselbe Prozedere bereits für den ersten Wahlgang erfolgt ist.

Besonderheit im Wahlsystem

Kein Wunder, dass sich dessen nicht alle Kandidierenden bewusst sind. Insbesondere, wenn sie parteilos sind. Das trifft auch auf Johanna Burri aus Lenggenwil zu. Die studierte Agronomin kandidiert erstmals für den Gemeinderat Niederhelfenschwil und verpasste die Wahl im ersten Wahlgang nur gerade um 16 Stimmen. Deshalb war für die Parteilose von Anfang an klar, dass sie zum zweiten Wahlgang antreten wird. Schliesslich erzielte sie das klar beste Resultat aller Nichtgewählten. Dass sie dazu der Gemeindekanzlei aber nochmals einen Wahlvorschlag mit 15 Unterschriften einreichen musste, hatte sie nicht präsent.

Zweiter Wahlgang am Sonntag, 29. November

«Ich habe das völlig übersehen», sagt Johanna Burri mit einem Lächeln des Bedauerns. Und sie stellt klar: «Ich werde nochmals antreten und würde gerne Gemeinderätin werden.» Am Sonntag, 29. November, könnte dieser Wunsch für sie beim zweiten Anlauf in Erfüllung gehen. Da innert der Einreichefrist bei der Gemeindekanzlei keine Kandidaturen eingegangen sind, steht die Wahl allerdings wieder allen wählbaren Personen offen.

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