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Klares Ja nach langer Diskussion

Die Niederwiler hatten darüber zu entscheiden, ob ihre Wasserversorgung in diejenige von Oberbüren überführt werden soll. Nach einstündiger Diskussion und dem Antrag zur Rückweisung stimmte die Mehrheit für die Fusion.
Zita Meienhofer
Rösli und Bruno Germann wurden als Dank für ihre Verdienste in der Waldpflege und Vermietung der Waldhütte von Peter Bruhin, Präsident der Dorfkorporation Niederwil, ein Blumenstrauss und Naturalien überreicht. (von links). (Bilder: Zita Meienhofer)

Rösli und Bruno Germann wurden als Dank für ihre Verdienste in der Waldpflege und Vermietung der Waldhütte von Peter Bruhin, Präsident der Dorfkorporation Niederwil, ein Blumenstrauss und Naturalien überreicht. (von links). (Bilder: Zita Meienhofer)

NIEDERWIL. Zur ordentlichen Rechnungsgemeinde der Dorfkorporation Niederwil (DKN) fanden sich am Dienstagabend lediglich 41 von 935 Stimmberechtigten ein, obwohl über ein gewichtiges Thema zu entscheiden war – über die Überführung der eigenen Wasserversorgung in die Wasserversorgung Oberbüren. Die Aufgaben der Dorfkorporation Niederwil beinhaltet hauptsächlich die Instandhaltung des Wassernetzes. Sie ist aber auch Besitzerin von Wald und für die dörflichen Belange zuständig.

Die Dorfkorporation wird bestehen bleiben, der Geschäftsbereich Wasserversorgung jedoch ausgelagert werden. Begründet wird dieser Schritt mit der Sicherung der Trinkwasserversorgung und der Wasserqualität. Über die Details wurde vergangenes Jahr berichtet (Wiler Zeitung, 11. Dezember 2015).

Finanzierung warf Fragen auf

Dass die eigene Wasserversorgung in diejenige von Oberbüren überführt werden soll, darüber war sich die Mehrheit im Saal einig. Zu Fragen führte die zukünftige finanzielle Situation der eigenen Dorfkorporation. Einem Stimmberechtigten fehlten genaue Angaben zur Eröffnungsbilanz und den laufenden Einnahmen der DKN beim Start im 2017. Da sei vieles unklar, und es sei für ihn deshalb undenkbar, dieser Vorlage zuzustimmen. Gemäss DKN-Verwaltungsratspräsident Peter Bruhin und Roger Sonderegger, der das Projekt begleitet, sind genaue Angaben zu den Finanzen der DKN im 2017 nicht möglich, da diese auf der Rechnung 2016 basieren.

Sonderegger versicherte aber, dass von Kantonsseite darauf geachtet werde, dass der Bereich «dörfliche Interessen» im Dorf bleibe – auch in finanzieller Hinsicht. Mit dieser Antwort gaben sich die Anwesenden nicht zufrieden. Es folgte eine Diskussion über die allgemeine und finanzielle Zukunft der DKN.

Letztlich stellte Karl Schönenberger einen Rückweisungsantrag. Diesem stimmten fünf zu, 29 lehnten ihn ab. Dem Antrag des Verwaltungsrats der DKN, der Vereinbarung zur Überführung der Wasserversorgung zuzustimmen, folgten 31, einer lehnte ihn ab, sechs enthielten sich der Stimme.

Diskussion über Budget 2016

Vor der Abstimmung über das Budget 2016 flammte nochmals eine Diskussion auf. Die Niederwiler zahlen bis Ende 2016 90 Rappen Konsumgebühr, Oberbüren 60 Rappen. Ab 2017 werden alle 60 Rappen bezahlen. Ein Votant bemerkte, dass die Konsumgebühr für 2016 gesenkt werden könnte. Bruhin erklärte, dass diese Reduktion nur mit der Rückweisung des Budgets möglich wäre. Mit 34 Ja, einem Nein und drei Enthaltungen wurde auch das Budget gutgeheissen.

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