«Kirchplatz Wil» holte den dritten Platz

Das Schweizer Start-up «WeAct» hat den landesweiten Teamwettbewerb «We Act for Impact» durchgeführt. Mitarbeitende aus 23 Organisationen, darunter die Stadt Wil, konnten sich untereinander in umwelt- und ressourcenschonenden Aktionen messen.

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Das Team Kirchplatz Wil beim humorvoll-spielerischen Punktesammeln für das Projekt «We act for Impact». (Bild: pd)

Das Team Kirchplatz Wil beim humorvoll-spielerischen Punktesammeln für das Projekt «We act for Impact». (Bild: pd)

WIL. Der Umwelt- und Klimaschutz sind aktueller denn je: Anfang Dezember treffen sich Politiker aus der ganzen Welt in Paris, sich auf Lösungen gegen den Klimawandel zu einigen. Sicher ist bereits heute: Die Politik alleine löst die Probleme nicht. Jeder einzelne kann und soll seinen Teil zur Lösung beitragen. Dieser Gedanke steht hinter der Mitmachaktion «We Act for Impact».

Energie auftanken

Bei der ersten schweizweiten Durchführung des Teamwettbewerbs «We Act for Impact» drehte sich alles um das Thema Energie im doppelten Sinne: Energie sparen für die Umwelt und Energie auftanken für sich selbst. Über 340 Mitarbeitende in 53 Teams aus 23 verschiedenen Organisationen haben sich beteiligt, dabei war die Stadt Wil mit der grössten Gruppe vertreten. Während dreier Wochen im November haben die Teilnehmenden schweizweit zusammen fast 30 000 nachhaltige Aktionen umgesetzt. Den Berechnungen von WeAct zufolge wurden damit über fünf Tonnen CO2 eingespart. Hochgerechnet auf ein Jahr sind das rund 90 Tonnen CO2, was dem Ausstoss einer Autofahrt von 700 000 Kilometern entspricht.

39 Wiler Mitarbeitende

Aufs Podest mit dem dritten Platz von 53 teilnehmenden Teams aus der ganzen Schweiz hat es aus der Stadt Wil das Lehrerkollegium «Kirchplatz Wil» geschafft. Zwei weitere Stadtwiler Teams befinden sich unter den Top Ten. Als eine von teilnehmenden 23 Organisationen belegt die Stadt Wil in der schweizerischen Schlussrangliste den guten fünften Platz und hat nach den Berechnungen von «WeAct» in drei Wochen etwa 700 Kilogramm CO2 eingespart.

Wenn die 39 teilnehmenden Mitarbeitenden der Stadt Wil und TBW ihre Aktionen das ganze Jahr weiterführen, werden so gemeinsam mit diesen kleinen Massnahmen bis zwölf Tonnen CO2 eingespart.

Den Ärmel reingezogen

Auch Martina Lichtensteiger, Sachbearbeiterin bei der Stadtkanzlei Wil, hat bei «We Act for Impact» mitgemacht. Sie hätte am Anfang nicht gedacht, dass es ihr «so de Ärmel inenimmt». Doch genau das sei passiert: Vom ersten Tag an hat sich in ihrem Team eine positive Dynamik entwickelt. Die Mitglieder spornten sich gegenseitig an und halfen sich dabei, auch über den eigenen Schatten zu springen. Der Rivalen-Wettkampf zwischen den Teams habe die Sache zusätzlich spannend gemacht.

Als Zusatzmotivation für möglichst viel Engagement spendet «WeAct» für jede durchgeführte Aktion zehn Rappen an ein Klimaschutzprojekt, das die Teilnehmenden bestimmen konnten. Die Spende von 2970 Franken geht an das Schweizer Projekt «Biogasanlagen für Methanreduktion» der Klimastiftung myclimate. Damit können rund 25 Tonnen CO2 kompensiert werden. (sk)