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Kirchgemeinde kauft Brunnaderer Gemeindehaus

Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Unteres Neckertal bewilligen an ihrer Bürgerversammlung den Kauf- und Verkauf von Liegenschaften.
Urs Nobel
Das ehemalige Gemeindehaus soll zum Verwaltungszentrum werden. (Bild: Urs Nobel)

Das ehemalige Gemeindehaus soll zum Verwaltungszentrum werden. (Bild: Urs Nobel)

Kurt Oehninger, Präsident der Kirchgemeinde, brauchte keine Überzeugungsarbeit zu leisten. Die Stimmberechtigen aus Brunnadern, Mogelsberg und Oberhelfenschwil, folgten dem Willen der Kirchenvorsteherschaft und gaben grünes Licht für den Kauf beziehungsweise Verkauf von Liegenschaften. Dies nicht erst, als die beiden Traktanden anstanden, sondern schon bei den Abstimmung über das Budget 2019.

Zwei Drittel wird durch Eigenkapital finanziert

Um was aber ging es am Sonntag in der evangelischen Kirche von Oberhelfenschwil? Das Gemeindehaus sowie eine dazugehörende Scheune sollten gekauft und der Standort Brunnadern als Verwaltungszentrum positioniert werden. Die Scheune würde weiterhin an den Verein Schüür vermietet werden, ebenso einen Teil der Garagen. Dies bringe der Kirchgemeinde regelmässige Einnahmen.

Die Finanzierung des Verkaufspreises von 1,2 Millionen Franken lässt sich durch die Verkäufe der Grundstücke (Grundbuch Nummer 275B) zum grossen Teil decken. Die Kirchgemeinde Unteres Neckertal finanziert die Investitionen von 800000 Franken zu zwei Dritteln über das Eigenkapital und zu einem Drittel über den Finanzausgleich.

Für die Kirchgemeinde und die Gemeinde Brunnadern eine Win-win-Situation. Der Verkauf der Landfläche beim Altersheim durch die Kirchgemeinde bringt der Gemeinde Neckertal eine Landreserve. Für die Kirchgemeinde bedeutet der Kauf des Gemeindehauses, dass sie zu einem zentralen Verwaltungsgebäude kommt, welches zusätzlich auch weitere Räume für kirchliche Nutzungen bietet.

Lücke im Vorstand ist wieder geschlossen

Einstimmigkeit herrschte auch bei allen weiteren Traktanden, in denen der Vorstand Rechenschaft über seine Tätigkeit und die Jahresrechnung ablegte. Gesamthaft schloss die Rechnung 2018 um rund 100000 Franken besser als budgetiert. Dies, obwohl die Einnahmen aus den Kirchensteuern tiefer als geplant ausfielen.

Der vakante Sitz in der Kirchenvorsteherschaft konnte mit Fritz Habegger geschlossen werden.
Urs Nobel

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