Kirchberg schafft auch gegen Aarau keine Überraschung

FUSSBALL. Die Kirchberger Fussballerinnen liessen am vergangenen Samstagabend eine weitere Gelegenheit aus, um sich im Mittelfeld zu etablieren. Gegen den FC Aarau, welcher direkt vor ihnen auf dem vierten Platz lag, kamen sie nicht auf Touren. Am Ende verloren sie völlig verdient mit 2:3.

Bettina Peter
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FUSSBALL. Die Kirchberger Fussballerinnen liessen am vergangenen Samstagabend eine weitere Gelegenheit aus, um sich im Mittelfeld zu etablieren. Gegen den FC Aarau, welcher direkt vor ihnen auf dem vierten Platz lag, kamen sie nicht auf Touren. Am Ende verloren sie völlig verdient mit 2:3. Zur Pause hiess es allerdings noch unentschieden 0:0 und dieses Resultat liess hoffen. Das Ergebnis hätte noch einiges höher ausfallen können, wenn die Aarauerinnen nicht fahrlässig viele Chancen ausgelassen hätten.

Passable Startphase

Die Teams starteten etwas zaghaft in die Partie. Beide waren darauf bedacht, nicht gleich zu Beginn in Rückstand zu geraten. Zwar gelang dies den Kirchbergerinnen, doch offensiv brachten sie kaum etwas zustande. Sie agierten viel zu überhastet und schlugen die Bälle blind nach vorne. Oft konnten sie sich gar nicht richtig befreien und Aarau startete sogleich den nächsten Angriff.

Das Heimteam geriet immer mehr unter Druck und liess den Gegner teilweise fahrlässig gewähren. Nur dem Unvermögen der Offensivkräfte der Gäste war es zu verdanken, dass sie zur Pause nicht klar vorne lagen. Die Zgraggen-Elf hingegen tauchte so gut wie nie gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf und auch das ungleiche Eckballverhältnis war bezeichnend. Trotzdem stand es zur Halbzeit 0:0.

Für die zweite Halbzeit war wieder alles offen. Tatsächlich gelang den Toggenburgerinnen etwas mehr und sie verunsicherten so den Gegner. Die Heimtruppe wusste dies allerdings nicht zu nutzen. Dadurch wurden die Aargauerinnen wieder aufgebaut und ihr gutes Kollektiv kam erneut zum Tragen. Mit ihrem Kurzpassspiel arbeiteten sie sich immer wieder erfolgreich nach vorne. In der 69. Minute war das Unheil nicht mehr abzuwenden. Eine gegnerische Stürmerin liess gleich drei Verteidigerinnen aussteigen und verwandelte zum 0:1. Dies versetzte die Kirchbergerinnen in eine Schockphase. Nur zehn Minuten später folgten kurz aufeinander die nächsten beiden Treffer.

Zwei Treffer liessen hoffen

Erst nach dem 0:3 erwachte Kirchberg wieder. Durch zwei Tore von Stürmerin Manuela Beerli wurde es nochmal spannend. Mit etwas Glück hätte sogar der Ausgleich noch fallen können. Über die ganze Partie gesehen ging jedoch am Ende der verdiente Sieger vom Platz. «Wir verpassten es von Beginn an, durch einfache Pässe in die Füsse Sicherheit zu gewinnen und standen uns selbst im Weg», kommentierte Stürmerin Anita Hasler nach dem Spiel.

FC Kirchberg: Janine Koretic; Ronya Böni, Seraina Ruckstuhl, Sereina Gemperle, Nathalie Matter (52. Jasmin Keller); Nadine Scherrer (34. Tamara Gerber), Adriana Forrer, Bettina Peter, Sibylle Schilter; Anita Hasler (70. Julia Baumann), Manuela Beerli.