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KIRCHBERG: Der schnellste Weg zu Gott

Die Pfarrei Kirchberg ist seit Ende Februar auf Facebook. Das Medium soll dazu dienen, die Pfarrei transparenter zu präsentieren und die Menschen noch schneller zu erreichen.
Beat Lanzendorfer
Im Pfarramt Kirchberg wird die Verbindung nach oben noch schneller hergestellt. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Im Pfarramt Kirchberg wird die Verbindung nach oben noch schneller hergestellt. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

KIRCHBERG. Das Arbeitszimmer im katholischen Pfarramt an der Husenstrasse 5 ist zweigeteilt. Genutzt wird es von Jürgen Kaesler, seit August 2015 Pastoralassistent der Pfarrei Kirchberg, die zur Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg gehört. Im einen Teil steht ein gemütliches Sofa.

Im anderen Bereich des Zimmers befinden sich Bürotisch und Computer. Hier hält der 43-Jährige via soziale Medien den Kontakt mit der Aussenwelt. Für persönliche Gespräche stehen im Pfarrhaus noch zwei weitere Zimmer zur Verfügung.

Jürgen Kaesler Pastoralassistent Pfarrei Kirchberg (Bild: pd)

Jürgen Kaesler Pastoralassistent Pfarrei Kirchberg (Bild: pd)

Präsenz markieren

Im Gespräch auf besagtem Sofa erklärt Jürgen Kaesler, warum die katholische Pfarrei Kirchberg seit Ende Februar via Facebook erreichbar ist: «Mit dem Pfarreiforum, das monatlich erscheint, sowie der Zeitung haben wir zwei Instrumente, mit denen wir die Menschen informieren können. Wir suchten nun ein zusätzliches Medium, um die Gläubigen noch schneller zu erreichen. Mit Facebook können wir ganz aktuell auf unsere Aktivitäten aufmerksam machen.»

Wer nun allerdings der Meinung ist, die Pfarrei sei ununterbrochen online, befindet sich im Irrtum. «Wir beabsichtigen einfach, Präsenz zu zeigen und unter anderem auch auf das vielfältige Kirchberger Vereinsleben hinzuweisen. Dazu gehören die Ministranten, Jungwacht-Blauring oder die verschiedenen Altersgruppierungen, die eng mit der Kirche verbunden sind und denen wir Raum auf Facebook bieten möchten. Um dauernd präsent zu sein, fehlen mir schlichtweg die Ressourcen. Zudem beabsichtige ich nicht, täglich stundenlang vor dem Bildschirm zu verbringen. Vielmehr möchten wir ausgewählte Veranstaltungen, natürlich mit Fotos, veröffentlichen», erklärt Kaesler weiter.

Vorerst allein

Der Pastoralassistent würde es schätzen, wenn über Facebook Dialoge entstehen, die zum aktiven Vereins- und Kirchenleben beitragen. Ihm ist allerdings auch bewusst, dass Facebook den persönlichen Kontakt nie ersetzen darf. «Ein gesundes Mass sozialer Medien halte ich aber durchaus für sinnvoll», ist seine Einschätzung. Vorerst betreut er die Seite www.facebook.com/Pfarrei-St-Peter-und-Paul-Kirchberg-SG allein. Weitere Personen zur Unterstützung sind aber jederzeit willkommen. Am Ende des Gesprächs ist es Jürgen Kaesler noch wichtig darauf hinzuweisen, «dass unsere Facebook-Seite für alle Generationen offen ist». Die bisher aufgeschalteten Artikel widerspiegeln diesen Eindruck. So findet der Interessierte Zeilen über den Wallfahrtsgottesdienst von letzter Woche, das Referat Partnerschaft-Ehe-Familie oder den Theaterauftritt der Theaterladies. Um auch der jüngeren Generation gerecht zu werden, ist sogar ein Film aufgeschaltet, der zeigt, mit wie viel Elan die Erstkommunikanten beim Intensivtag im Februar bei der Sache waren.

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