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KIRCHBERG: «Das Gefälle war legendär»

80-mal trug Andy Egli das Trikot der Fussballnationalmannschaft. Am Samstag gastiert der Gründer der Suisse Legends mit einem Team einstiger Nati-Spieler auf der Sportanlage Sonnmatt.
Beat Lanzendorfer
Andy Egli (links) und Dani Wyler: Der eine spielt bei den Suisse Legends, der andere kommentiert am 17. Juni das Spiel. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Andy Egli (links) und Dani Wyler: Der eine spielt bei den Suisse Legends, der andere kommentiert am 17. Juni das Spiel. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Beat Lanzendorfer

sport@wilerzeitung.ch

Andy Egli, am Samstag kommen die Suisse Legends anlässlich des 75-Jahr-Jubi­läums des FC Kirchberg ins Toggenburg und bestreiten ein Spiel gegen das heimische Fanionteam. Wer sind die Suisse Legends?

Das Team umfasst rund 50 Spieler. Jeder hat wenigstens einmal das Trikot der Schweizer Nationalmannschaft getragen. Als ehemalige Profis sind wir der Ansicht, dem Breitenfussball dadurch etwas zurückgeben zu können. Schliesslich haben alle von uns dort ihre Wurzeln. Ich zum Beispiel habe das Fussball-ABC beim FC Amriswil erlernt.

Wie lange gibt es die Suisse Legends schon?

Die Anfänge gehen auf das Jahr 2010 zurück, als Heinz Hermann und ich die Idee hatten, ehemaligen Nationalspielern eine Plattform zu bieten, ihren Berufsstand nach aussen zu vertreten.

War es schwierig, ehemalige Nationalspieler für das Projekt zu begeistern?

Überhaupt nicht, Heinz Hermann hat damals 25 ehemalige Nationalspieler kontaktiert, ich weitere 25. Die Bereitschaft war überwältigend, alle waren von der Idee überzeugt.

Wer sind die bekanntesten Namen?

Marco Streller, Stéphane Chapuisat, Christian Gross, Harald Gämperle, Alex Frei oder auch Urs Fischer. Die Liste liesse sich problemlos verlängern.

Wer kommt am Samstag nach Kirchberg?

Da sind viele dabei, die auch in der Ostschweiz ihre Spuren hinterlassen haben. Marco Zwyssig, Jörg Stiel, Pascal Thüler, Hanspeter Zwicker, Georges Bregy, Ruedi Elsener, Mario Cantaluppi oder Ciriaco Sforza. Auch Giorgio Contini, der jetzige Trainer beim FC St. Gallen, hat sein Kommen zugesagt. An der Linie steht übrigens Gilbert Gress. Allein seine Präsenz ist einen Besuch auf der Sonnmatt wert.

Sind die Suisse Legends öfters in der Ostschweiz unterwegs?

Seit der Gründung vor sieben ­Jahren absolvierten wir rund 50 Spiele, darunter waren auch einige in der Ostschweiz. Wir haben im Jahr etwa acht bis zehn Auftritte.

Sind durch das Engagement im Team der Suisse Legends Freundschaften abseits des Fussballplatzes entstanden?

Mit Heinz Hermann besteht eine lange Freundschaft. Bei den ­Suisse Legends sind weitere Freundschaften entstanden, die es vorher in dieser Form nicht gab. Mit vielen hatte ich lediglich in der Nationalmannschaft Kontakt. Dort blieb meist wenig Zeit, sich ausserhalb des Fussballs auszutauschen.

Gab es in Ihrer Länderspielkarriere ein Ereignis, das in Erinnerung geblieben ist?

Cagliari 1992. Wir führten in der Qualifikation zur WM 1994 in den USA durch Tore von Christophe Ohrel und Stéphane Chapuisat 2:0. Dann unterlief mir ein Fehler, der zum 2:2-Endstand führte. So etwas bleibt im Kopf hängen.

Was machen Sie heute nebst Ihrem Engagement beim Schweizer Fernsehen?

Ich bin bis Ende Juni Technischer Leiter bei den Frauen in Luzern. Hinzu kommen die Geschäftsführung bei den Suisse Legends sowie das Mandat beim Schweizer Fernsehen. Darüber hinaus werde ich für Referate verpflichtet. Alles in allem bin ich gut beschäftigt.

Ist eine Anstellung als Trainer keine Option mehr?

Das bleibt immer ein Thema, solange ich gesund bleiben darf. Die Konstellation muss aber günstig sein, ich habe in der Vergangenheit zu viel erlebt.

Stehen Sie am Samstag auch auf dem Platz?

Selbstverständlich. Mit Kirchberg verbinden mich schöne Erinnerungen. Ich kann mich an ein Spiel aus meinen Anfängen erinnern, als ich mit Amriswil in der 2. Liga hier zu Gast war. In den Achtzigerjahren mussten auf der Sonnmatt einige Höhenmeter überwunden werden, weil das Gefälle des Platzes legendär war (lacht laut).

Programm

Kirchberger Fussballfestival:

Donnerstag bis Samstag

Samstag 16 Uhr:

Spiel FC Kirchberg – Suisse Legends

www.fckirchberg.ch

«Ich wohne in Wil und spiele bei den Senioren, die zusammen mit jenen des FC Kirchberg eine Gemeinschaft bilden. Daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mich beim Spiel der Suisse Legends an das Mikrofon setze», erklärt Dani Wyler, langjähriger Sportkommentator beim Schweizer Fernsehen, seine Beweggründe, weshalb er sich am Samstag als Platzspeaker zur Verfügung stellt. (bl)

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