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KIRCHBERG: Bruno Metzger ist «Kirchberger des Jahres 2017»

Der Wirt des Restaurants Eintracht wurde an der Versammlung der Dorfkorporation für sein Engagement geehrt. Die Jahresrechnungen wurden einstimmig genehmigt.
Prix-Benevol-Gewinner Peter Künzle, Verwaltungsratspräsident Walter Huber, der «Kirchberger des Jahres» Bruno Metzger sowie Laudator Marc Ledergerber (von links). (Bild: Peter Jenni)

Prix-Benevol-Gewinner Peter Künzle, Verwaltungsratspräsident Walter Huber, der «Kirchberger des Jahres» Bruno Metzger sowie Laudator Marc Ledergerber (von links). (Bild: Peter Jenni)

Zur Rechnungsgemeinde der Dorfkorporation Kirchberg (DKK) konnte Verwaltungsratspräsident Walter Huber 96 Personen begrüssen, darunter Gemeindepräsident Roman Habrik. Bevor der Vorsitzende durch die Versammlung führte, öffnete Zauberkünstler Claudio De Biasio seine Trickkiste. Als GPK-Mitglied zeigte er, wie bei der DKK die Rechnung geprüft beziehungsweise mit den Zahlen jongliert wird, damit am Schluss Soll und Haben übereinstimmen. Da es sich um ein Spiel handelte, zweifelte niemand daran, dass der Künstler seine Aufgabe in der DKK ernst nimmt.

Dass die Preise im laufenden Jahr keine Änderungen erfahren, dürfte die Anwesenden gefreut haben. Zu den Jahresrechnungen Wasser, Kommunikation und Dorfkultur gab es keine Diskussionen, sie wurden einstimmig genehmigt. Die Gesamtaktiven haben 2017 um rund 173000 und das Finanzvermögen um 65000 Franken zugenommen.

Als eines der grössten Objekte der letzten 20 Jahre bezeichnete Huber die Leitungserneuerung Rätenbergstrasse. Diese stellte die DKK infolge von Leitungskreuzungen und wegen der schmalen Strasse vor besondere Herausforderungen. Finanziell gab es eine Überraschung, allerdings eine positive, wurde doch der Kostenvoranschlag von 470000 Franken deutlich unterschritten. Trotz seiner Komplexität konnte das Projekt für 292000 Franken realisiert werden. Dies, obwohl statt der geplanten 302 Meter 467 Meter der Hauptleitung ersetzt wurden.

Verkauf des Kommunikationsnetzes

Fragen gab es, als Walter Huber über den Plan informierte, das Kommunikationsnetz «unter klar vereinbarten Bedingungen» an die Regionalwerke Toggenburg (RWT) zu verkaufen, da von der DKK häufig die gleichen Rohre benützt werden. Der dafür nötige Vertrag soll der nächsten Rechnungsgemeinde zur Abstimmung vorgelegt werden.

Zum 14. Mal wurde an der Rechnungsgemeinde der DKK der «Kirchberger des Jahres» gewählt. Als Laudator bezeichnete der Heimweh-Kirchberger Marc Ledergerber die vom Verwaltungsrat auserwählte Person, die er als Bub in der Jungwacht kennen gelernt hatte, als «schillernde Leiter-Persönlichkeit mit langen Haaren». Obwohl weit gereist, sei er Kirchberg treu geblieben und habe einen guten Draht zu den Leuten und insbesondere zur Jugend gepflegt.

Initiant und Gründer des Kulturvereins

Als Jugendraum noch ein Fremdwort gewesen sei, habe er den Jungen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und eine Bar eingerichtet. Als Initiant und Gründer des Kulturvereins open Ohr sei er im Dorf als Unterstützer von Bands, Open Airs und Konzerten bekannt. Spätestens jetzt wusste jeder im Saal, dass es sich nur um den «Eintracht»-Wirt Bruno Metzger handeln konnte. Mit grossem Applaus bezeugten die Anwesenden dem «Kirchberger des Jahres 2017» ihre Sympathie. Applaus erhielt auch Peter Künzle, der für «mindestens 3000 Stunden Fronarbeit für Kirchberg bewegt» den Prix Benevol entgegennehmen konnte.

Peter Jenni

redaktion@wilerzeitung.ch

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