Kirchberg
5G-Streit: In Kirchberg wurde ein alternativer Mobilfunk-Standort gefunden

Gegen eine neue Antenne wehrten sich Anwohner. Nach einem runden Tisch wurde nun ein neuer Standort gefunden.

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Der Standort der neuen 5G Funkantenne der Swisscom in Kirchberg ist nun definiert: auf dem ehemaligen Mondo-Areal.

Der Standort der neuen 5G Funkantenne der Swisscom in Kirchberg ist nun definiert: auf dem ehemaligen Mondo-Areal.

Symbolbild: Ralph Ribi

(pd/red) Die Swisscom sieht in den Gebieten Hof und Müselbach der Gemeinde Kirchberg Bedarf für die Planung und den Bau neuer Mobilfunkanlagen. Zudem ist für die bestehende Mobilfunkanlage an der Husenstrasse, verursacht durch die Bauabsichten der Eigentümerschaft, ein neuer Standort zur Abdeckung des Dorfes Kirchberg zu suchen.

Standort auf dem ehemaligen Mondo-Areal

Am runden Tisch zum Thema Mobilfunk im Februar 2020 wurden die bestehenden und die künftig geplanten Standorte von Mobilfunkanlagen der Swisscom in der Gemeinde Kirchberg diskutiert. Aus den Gesprächen hat sich ergeben, dass ein geeigneter Standort im Bereich des Gewerbeparks Kirchberg auf dem ehemaligen Mondo-Areal liegen könnte.

Die Swisscom hat anschliessend die Abklärungen mit der Grundeigentümerschaft über einen Mobilfunkstandort im Bereich des Gewerbeparks Kirchberg eingeleitet und nach dem positiven Bescheid durch die Grundeigentümerschaft im August 2020 die Planung einer neuen Mobilfunkanlage aufge-nommen.Anfangs Januar 2021 wurde das Baugesuch für die neue Mobilfunkanlage eingereicht, welches nun während 14 Tagen öffentlich aufliegt.

Reicht es auch für Müselbach?

Die neue Mobilfunkanlage auf dem Areal des Gewerbeparks ersetzt nicht nur den bisherigen Standort an der Husenstrasse. Die Anlage deckt laut der Gemeinde Kirchberg aufgrund der besseren Lage auch die Versor-gung der Gebiete Hof und Schalkhusen ab. Dadurch wird ein Mobilfunkstandort weniger benötigt, als ursprünglich von der Swisscom vorgesehen. Zudem könnte der Standort auch eine Verbesserung für Müselbach bringen. Ob die künftige Abdeckung für Müselbach ausreicht, muss aber nach dem Bau der neuen Antennenanlage beurteilt werden.