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Kinder übten nach Globis Vorbild

Um die 50 Kinder und rund 20 Erwachsene profitierten am Samstag vom Wissen des Samaritervereins Uzwil und Umgebung. Die ElternMitWirkung des Schulhauses Kirchstrasse hat zur Weiterbildung geladen.
Christine Gregorin
Unter Aufsicht und Anleitung der Samariterinnen lernen Kinder und Eltern viel Neues und Hilfreiches dazu. (Bild: Christine Gregorin)

Unter Aufsicht und Anleitung der Samariterinnen lernen Kinder und Eltern viel Neues und Hilfreiches dazu. (Bild: Christine Gregorin)

NIEDERUZWIL. «Globi und Sami, der kleine Samariter, vermitteln Kindern Grundlegendes zur Nothilfe», kann in der Globibuchbeschreibung nachgelesen werden. Samariterin Monica Tremp bezeichnet dieses denn auch als überaus nützliches Geschenk, das im Idealfall gemeinsam mit den Kindern oder Enkeln erarbeitet wird.

Aus der Praxis für die Praxis

Analog dazu brachten Präsidentin Christine Perret, Monica Tremp, Nicole Wirth, Vreny Perret und Fabienne Wäspi vom Samariterverein Uzwil und Umgebung den Interessierten zunächst an Posten die Bereiche Alarmierung, Bewusstlosenlagerung, Verbrennungen, Verbände und Herzmassage näher.

Tatsächlich hielten die in kindgerechter Form vermittelten Informationen nicht nur für die Jüngsten Neues bereit. Im zweiten Teil musste das Gelernte in die Praxis umgesetzt werden. Anhand einiger fingierter Notfallsituationen wurde das richtige Handeln vertieft, kollektiv eingebettet in der jeweiligen Gruppe.

Damit bei Verbrennungen auch wirklich die empfohlenen zehn bis zwanzig Minuten gekühlt wird, soll das Wasser nicht wesentlich kälter als handwarm sein. Im Zuge der Erklärungen zur Bewusstlosenlagerung wurde neben der Warnung vor dem Beissreflex des Verletzten darauf hingewiesen, dass die Wärmefolie optimal wirkt, wenn die goldene Seite zur Sonne zeigt.

Beim Anlegen eines Druckverbands ist auf Farbveränderungen der Extremitäten zu achten, werden diese weiss oder blau, muss er Verband gelockert werden. 144 ist die wichtigste Nummer zur Alarmierung: Die Verbindung erfolgt via Antenne, die Gefahr des Funklochs besteht. 112 steht für den Euronotruf und wird via Satellit übermittelt.

Für den Ernstfall gerüstet

Als besonders herausfordernd und anstrengend entpuppte sich die Herzmassage. Um den Notkreislauf überhaupt herstellen zu können, gilt es fünf Zentimeter einzudrücken, was bei Kindern circa einem Drittel der Brusttiefe entspricht.

Am Ende freuten sich sowohl die Organisierenden als auch die Mitmachenden über das Gelingen des Anlasses. «Hoffentlich weiss ich dann noch alles, wenn ich es mal brauche», brachte es ein Schüler auf den Punkt.

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