Kinder liefern Ideen für Spielplatzumbau

FLAWIL. Aus Sicherheitsgründen mussten im vergangenen Herbst in Flawil verschiedene Spielgeräte rund um den Kindergarten und die Schuleinheit Grund abgebrochen werden. Inzwischen wurde die Neugestaltung dieser Pausenplatzumgebungen lanciert.

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Ende Juni wurden die Modelle von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und von den Erwachsenen be- und ausgewertet. (Bild: rkf)

Ende Juni wurden die Modelle von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und von den Erwachsenen be- und ausgewertet. (Bild: rkf)

Im kommenden Frühjahr soll auf dem Spielplatz der Flawiler Schulanlage Grund wieder mit sicheren, modernen und kindgerechten Spielgeräten gespielt werden. Ein Sammelsurium von Gestaltungsideen liegt zumindest bereits auf dem Tisch.

Bedürfnisse studiert

In drei Mittwochnachmittagen haben Lehrpersonen, Schulleitung, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Elternvertretungen und Personen aus Tagesstruktur, Behörde sowie Hauswarts- und Unterhaltsdienst unter Leitung des Garten- und Spielplatzbauers Markus Allemann die Neugestaltung der Pausenplätze von Kindergarten und Schulhaus Grund entwickelt, schreibt die Flawiler Ratskanzlei in ihren Mitteilungen. Nach einem Projektnachmittag Anfang Mai, an dem Spielgeräte und -plätze sowie die Situation und die Bedürfnisse vor Ort studiert wurden, waren die Ideen der Kinder gefragt. Mit grosser Begeisterung, Kreativität und Liebe zum Detail setzten sie ihre Vorstellungen ihres Wunschpausenplatzes in eine grosse Anzahl Modelle um.

Schülerideen kreativ umgesetzt: Die meistgenannten Wünsche werden in die Spielplatzplanung einfliessen. (Bild: rkf)

Schülerideen kreativ umgesetzt: Die meistgenannten Wünsche werden in die Spielplatzplanung einfliessen. (Bild: rkf)

Machbarkeit und Kosten

An einem weiteren Projektnachmittag Ende Juni wurden die Modelle von Schülerinnen und Schülern vorgestellt und von den Erwachsenen ausgewertet. «So viele Modelle habe ich noch selten gesehen», staunte auch Spielplatzbauer Markus Allemann, der viele Projekte bereits mit anderen Schulen durchgeführt hat und seinerzeit in Flawil für die Planung des Spielplatzes Annagarten verantwortlich gezeichnet hatte. Die von den Kindern am häufigsten genannten Ideen fliessen nun in die weitere Planung ein.

Start im Frühling 2016

Markus Allemann ist nun daran, die konkreten Ideen auf deren Machbarkeit zu prüfen und den möglichen Umbau zu planen beziehungsweise die Kosten dafür zu berechnen.

Unmittelbar nach den Herbstferien wird eine Arbeitsgruppe mit Markus Allemann zusammenkommen, das Resultat entgegennehmen und die weiteren Schritte planen. Dann wird es darum gehen, Bewilligungen einzuholen, die Finanzierung zu klären, Arbeitsvergaben zu tätigen und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Ziel ist es, Anfang Mai 2016 mit der baulichen Umsetzung zu beginnen. (rfk/red.)