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Kind bei Hochwasser in Schacht gefallen: «Wir gehen von einem Unfall aus» – die Staatsanwaltschaft äussert sich zum Vorfall in Wil

Am 30. August ist ein kleiner Bub auf dem überfluteten Reitplatz in Wil in einen Abflussschacht gefallen und wurde schwer verletzt. Die Untersuchung wurde von der Kantonspolizei mittlerweile an die Staatsanwaltschaft übergeben. Mediensprecherin Beatrice Giger äussert sich zum aktuellen Stand der Ermittlungen.

Lara Wüest
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Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt ein Verfahren gegen die Person, welche mutmasslich den Schachtdeckel während den starken Regenfällen am 30. August entfernt hat.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen führt ein Verfahren gegen die Person, welche mutmasslich den Schachtdeckel während den starken Regenfällen am 30. August entfernt hat.

Bild: Hans Suter

Weiss man mehr über den Unfallhergang?

Beatrice Giger: Der vierjährige Knabe fiel im Laufe des Spielens in einen geöffneten Schacht.

War es überhaupt ein Unfall oder geht man mittlerweile von einem Delikt aus?

Die Staatsanwaltschaft geht von einem Unfallereignis aus, das im Rahmen eines Strafverfahrens wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung untersucht wird.

Beatrice Giger, Mediensprecherin Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen

Beatrice Giger, Mediensprecherin Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen

Bild: PD

Warum war der Schacht nicht abgedeckt?

Mutmasslich hatte ein Passant am Nachmittag vor dem Ereignis den Gitterschachtdeckel entfernt und gereinigt, damit bei den starken Regenfällen das Wasser besser abläuft.

Hat die Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet?

Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Person, welche mutmasslich den Schachtdeckel entfernte, ein Verfahren wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung eröffnet.

Können Sie eine Angabe über den Gesundheitszustand des Knaben machen?

Nein, aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes des Opfers machen wir dazu keinerlei Angaben.

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